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10.01.2019
09:37 Alter: 335 days

Kooperationsvereinbarung im Projekt „Bildung und Freizeit für ALLE“ unterzeichnet

Nordhausen. Am 9. Januar setzten die stellvertretenden Schulleiterin der Petersbergschule Cornelia Bieleš  und  Andreas Weigel, Vorstand des JugendSozialwerkes Nordhausen e.V., unter eine ganz besondere Kooperationsvereinbarung, die das Projekt „Bildung und Freizeit für ALLE“ betrifft, ihre Unterschriften. Es ist die erste Schule im Landkreis mit einer solchen Partnerschaftsvereinbarung.
Die beiden Projekt-Koordinatorinnen Christina Bornemann und Ines Jahne der Bildungsakademie des JugendSozialwerk Nordhausen e.V. erklären, dass es um die  gleichberechtigte Beteiligung aller Menschen geht. Da Inklusion zumeist mit dem Unterricht an Schulen in Verbindung gebracht wird, ist eine Unterstützung der Petersbergschule, zu der bereits mannigfaltige Beziehungen bestehen, naheliegend. Die Unterstützung richtet sich nicht nur an Schüler, denen durch körperliche oder geistige Einschränkung  oder Behinderung manches erschwert wird.
„Es gibt immer mehr Kinder mit sehr unterschiedlichen Defiziten.“, führt Cornelia Bieleš aus und meint damit beispielsweise  sprachliche, kulturelle und soziale. Bei all dem soll das Projekt ansetzen und fördern, konkret und zielgerichtet. Sie verspricht sich viel von der zusätzlichen Hilfe, erwartet eine Entlastung des engagierten aber maximal ausgelasteten Kollegiums. Der Anteil an Schülern unterschiedlichster kultureller Herkunft ist hoch. Es existieren spezielle Klassen mit dem Fach Deutsch als Zielsprache und Klassen mit besonderer Ausrichtung auf praktische Fähigkeiten. Rüdiger Neitzke, Mitarbeiter des Jugendsozialwerkes,  ergänzt mit der Schulsozialarbeit das Wirken des hiesigen Kollegiums. Er kann außerhalb des Unterrichtsgeschehens einiges bei den Kindern bewegen, beispielsweise unter Nutzung des direkt benachbarten Kletterturms.
Andreas Weigel verweist darauf, dass es bereits eine jahrelange Zusammenarbeit zwischen Schule und Jugendsozialwerk gibt, lange vor der Schulsozialarbeit. Weigel: „Also konkrete Ansätze, an denen man anknüpfen kann. „Bildung und Freizeit für ALLE“ soll zu einem großen Netzwerk heranreifen, damit es seine Wirkung entfaltet.“ Man möchte sensibilisieren, gemeinsame Maßnahmen und Fortbildungen an der Schule planen und durchführen.
Bereits im Oktober letzten Jahres wurde durch das Projekt eine wöchentliche Tanz-AG an der Petersbergschule implementiert.
 „Bildung und Freizeit für ALLE“ konzentriert sich nicht nur auf Schulen, erklärt Ines Jahne. Kooperationen aller Art mit verschiedensten Einrichtungen der Stadt und des Landkreises werden angestrebt, um möglichst breitflächig Wirkungen zu erzielen. Die Petersbergschule ist nicht der erste Kooperationspartner und garantiert nicht der letzte. Viele weitere sollen folgen. Das Projekt „Bildung und Freizeit für ALLE“ (gefördert durch die „Aktion Mensch“) ermöglicht es mit professioneller Unterstützung, Defizite auszugleichen und Hindernisse aller Art wirkungsvoll abzubauen.

Foto (M. Daniel): Cornelia Bieleš und Andreas Weigel werfen nach der Unterzeichnung einen Blick auf das  Modell des Petersberges mit den Schulen, dem Skaterpacours und dem Kletterturm, der in diesem Jahr seinen feierlichen 15. Geburtstag haben wird.

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