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16.12.2013
07:47 Alter: 7 yrs
Von: Sylvia Spehr

Multikulti in der Rothleimmühle

Seit ihrer Eröffnung ist die Rothleimmühle Treffpunkt für internationale Gäste. Sie kommen zu Jugendbegegnungen, zu Fachkraftbegegnungen, zu den Aufnahmeprüfungen fürs Studienkolleg oder einfach als Touristen. Einige von ihnen bleiben lange, manch einer sehr lange.

1997 nahm das Jugendgäste- und Bildungshaus Rothleimmühle die ersten Europäischen Freiwilligen auf, und zwar noch in der Pilotphase des inzwischen etablierten EU-Programms.
Tracy aus England verbrachte damals ihr Freiwilligenjahr in der Rothleimmühle. Ihr folgten 15 Freiwillige aus Spanien, Litauen, Italien, Russland, Polen, ....
Bei der Betreuung von Gästegruppen, der Entwicklung eigener Angebote, Unterstützung im Rezeptionsdienst, ..... lernten sie hervorragend Deutsch und nahmen wichtige soziale und berufliche Erfahrungen mit. Vor allem aber wuchsen sie als Persönlichkeiten. Sie alle sind ein beredter Beweis, dass der Europäische Freiwilligendienst ein Lerndienst für das weitere Leben und manchmal gar ein Wendepunkt ist.

Einige der Freiwilligen blieben in Deutschland, im Jugendsozialwerk, in der Rothleimmühle.
Radek aus Polen ging vom Freiwilligendienst ans Studienkolleg und dann an die Berufsakademie in Heidenheim. Seine Praktika absolvierte er im Jugendfreizeitprojekt Mobilé und in der Rothleimmühle. Seit Oktober hat er als Sozialmanager dort eine feste Anstellung.
Nana aus Georgien folgt seinen Spuren. Im September beginnt ihr Studium in Heidenheim, derzeit erwirbt sie am Studienkolleg ihre Hochschulzulassung für Deutschland und absolviert ihr Vorjahrespraktikum in der Rothleimmühle.
Saba,  Exweltmeister im Ushu Kungfu kommt ebenfalls aus Georgien. Er hat seinen Freiwilligendienst im Oktober angetreten, fühlt sich pudelwohl im Team und mit seinen Aufgaben und hat noch neun ereignisreiche Monate vor sich.
Im November kam Cristina aus Spanien dazu. Sie gehört zu den jungen Spaniern, die nach Thüringen kamen mit der Hoffnung auf einen Ausbildungs- und Arbeitsplatz und zunächst bitter enttäuscht wurden. Der JugendSozialwerk Nordhausen e.V.  erklärte sich nach Bekanntwerden der Probleme spontan bereit, einige der jungen Menschen aufzunehmen. Cristina verstärkt seitdem das Küchenteam der Rothleimmühle. Sie möchte eine Ausbildung zur Köchin aufnehmen, sehr gern im JugendSozialwerk, sehr gern in der Rothleimmühle.

Mit dieser multikulturellen Mischung der Mitarbeiter und Gäste ist die Rothleimmühle ein Beispiel dafür, wie Vielfalt den Alltag bereichern kann. Diese Einstellung vertrat zu Beginn nicht Jeder im Team, sie musste wachsen und reifen. Zielgerichtete Gespräche und Fortbildungen und vor allem das positive Erleben haben den Prozess vorangetrieben. „Ich bin froh, dass wir mit der Vielfalt in der Mitarbeiterschaft die Vielfalt unserer Gäste widerspiegeln und so die Chance haben, jeden Tag ein bisschen reicher zu werden.“ So die Einschätzung von Ines Gast, verantwortliche Leiterin des Bereichs Kinder, Jugend und Familie in Nordhausen.

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