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26.11.2013
07:53 Alter: 7 yrs

Wer bleibt schon gern allein?

Bereits zum zweiten Mal lud der Vorstand des JugendSozialwerk Nordhausen e.V. zu einem Informationsgespräch zum Neuen Wohnen am Grimmelhof ein. Hier ein kurzer Einblick in die Themen des Gespräches mit Senioren:

Nordhausen: (sys) Auch der zweite Informationsabend zum Neuen Wohnen im Grimmelhof erfreute sich hoher Beliebtheit: Zahlreiche Interessierte hörten den neuesten Stand der Bauarbeiten in den unteren drei Etagen im ehemaligen FMN-Hochhaus, vorgetragen vom Vorstandsmitglied des JugendSozialwerk Nordhausen, Holger Richter. Die Arbeiten schreiten zügig voran und vermutlich kann der Erstbezug im April 2014 beginnen.
Mit den geplanten Senioren-Wohngemeinschaften geht das JugendSozialwerk einen neuen Weg im Bereich seniorengerechtes Wohnen in Nordhausen: in fünf komfortablen WGs, ausgestattet mit allem, was das selbstbestimmte Leben im Alter leichter macht, stehen den Bewohnern individuell eingerichtete Wohnräume zur Verfügung. Gleichzeitig können sie im gemeinsam zu nutzenden Wohnbereich mit geräumiger Küche zusammen ihren Alltag gestalten. „Wer sich für ein Leben in einer WG entscheidet, ist meist fit und mag es, gemeinsam mit anderen Menschen zu leben. Gleichzeitig wird dem Interesse an Rückzugsmöglichkeiten und Privatsphäre Rechnung getragen. Unsere Senioren-WGs sollten nicht als ein weiteres Angebot an Pflegeplätzen betrachtet werden; vielmehr bieten wir hier die Möglichkeit so lange wie möglich ein eigenständiges, selbstbestimmtes Leben im Zentrum Nordhausens zu genießen“, führt Richter aus. Wie genau der Alltag in einer WG gestaltet wird, entscheiden die Bewohner gemeinsam.
Ergänzt wird das Wohnangebot von der Einrichtung eines Begegnungszentrums und der Tagespflege, die von Salza in den Grimmelhof zieht. Sollten Unterstützungen zur Alltagsbewältigung oder Pflegeangebote notwendig werden, beraten die Fachkräfte des JugendSozialwerk selbstverständlich gern. Hier bietet das Pflegeneuausrichtungsgesetz zahlreiche Möglichkeiten der Unterstützung – das Leben zu Hause, oder aber in den neuen Senioren-WGs, wird hiermit besonders gefördert.
Die Lage des Gebäudes im Grimmelhof bietet zusätzliche Vorteile: Supermarkt, Arzt oder Apotheke sind fußläufig zu erreichen; zu einem Einkaufsbummel ins Stadtzentrum, zum Theater und Kino oder einem erholsamen Ausflug in den Stadtpark fahren die Bewohner bequem mit der Bahn. Diese Vorteile der Teilhabe an Alltag und Kultur dürften besonders für diejenigen von großem Interesse sein, die im ländlichen Raum leben. Hier werden jene, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind immer weiter vom selbstbestimmten Leben abgeschnitten; allein der Einkauf von Milch und Brot gestaltet sich in zahlreichen Regionen oft als Abenteuer: Der kleine Supermarkt ist längst geschlossen, der mobile Bäcker und Fleischer hält nur noch selten im Ort und Busse fahren nur noch zwei Mal am Tag. 
Wer Interesse an nähern Informationen zum Neuen Wohnen im Grimmelhof hat, meldet sich einfach beim JugendSozialwerk Nordhausen unter 03631 – 913503. 

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