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Kindergarten und Krippe "Brummkreisel"

Kindergarten und Krippe "Brummkreisel"

Unser „Brummkreisel“ befindet sich am Stadtrand von Nordhausen, im Stadtteil Salza und liegt in einer verkehrsberuhigten Seitenstraße. Die Verkehrsanbindung ist sowohl mit öffentlichen Verkehrsmittel als auch mit dem PKW sehr günstig:

Sie erreichen uns mit dem Linienbus Richtung Salza (Haltestelle REWE-Markt), per Straßenbahn (Haltestelle Parkallee) oder mit der Harzer Schmalspurbahn sowie mit  dem "Combino" (Haltestelle Ricarda-Huch-Straße). Parkmöglichkeiten stehen in der Schumannstraße sowie in den angrenzenden Straßen zur Verfügung.

Die Einrichtung ist von einem großzügigem Spiel- und Erlebnisbereich umgeben, der uns zahlreiche Aufenthaltsmöglichkeiten bietet.

Im "Brummkreisel" werden bis zu 220 Kinder im Alter von 3 Monaten bis zum Schuleintritt betreut. Die PädagogInnen unserer Einrichtung lassen sich in ihrer Arbeit von Impulsen der Reggio-Pädagogik inspirieren und leiten. Im Mittelpunkt dieses Erziehungsmodells stehen wahrnehmende, forschende, lernende Kinder, die sich vom ersten Tag ihres Lebens an in "100 Sprachen" ausdrücken können und wollen und dabei von uns Erwachsenen begleitet werden.

Anschrift

  • Kindergarten und Krippe "Brummkreisel"
  • Schumannstraße 44
  • 99734 Nordhausen
  • Thüringen
  • Deutschland
  • Telefon: 03631-619713
  • Fax: 03631-619725

Ansprechpartner

Tobias Erlmeier
Tobias Erlmeier

Karte

Öffnungszeiten

Mo06:00-17:00 Uhr
Di06:00-17:00 Uhr
Mi06:00-17:00 Uhr
Do06:00-17:00 Uhr
Fr06:00-17:00 Uhr
Außenansicht Kindergarten/Krippe
Außenansicht Kindergarten/Krippe
Spielgeräte im Außengelände
Spielgeräte im Außengelände
Kinderarbeiten
Kinderarbeiten

Konzeption

Die Reggio-Pädagogik ist kein pädagogisches Modell, sondern eine Erziehungsphilosophie, bei der die Rechte der Kinder und ein reflektiertes Bild vom Kind eine zentrale Stellung einnehmen.

Die PädagogInnen richten ihre Arbeit nach folgenden Schwerpunkten aus:

  • Sie verstehen das Kind als Konstrukteur seiner individuellen Wirklichkeit und Entwicklung.
  • Die Kinder sind Ko-Konstrukteure, sie eignen sich einen Teil ihres Wissens in der Gemeinschaft mit anderen Kindern an.
  • Die Kinder besitzen  „hundert Sprachen“, wobei verschiedene Möglichkeiten der Sinnerfassung die Grundlage bilden.
  • Die Kinder lernen in Projekten, welche durch Beobachtungen, Ereignissen und Gesprächen entstehen.
  • Die Dokumentation ist die Grundlage der Reggio-Pädagogik, sie macht das Lernen der Kinder sichtbar, die Entwicklungsfortschritte finden im Portfolio- Mappen ihren Ausdruck.
  • Der Raum gilt als dritter Erzieher, die Räume  sind so eingerichtet, dass sie eine reichhaltige, anregende Umgebung für die Kinder bieten.
  • Die Eltern sind die Dialog- und Erziehungspartner der PädagogInnen.
  • Der Kindergarten und die Kinderkrippe sind Bestandteil des öffentlichen Lebens und kooperieren mit anderen Institutionen.
  • Der Kindergarten und die Kinderkrippe befinden sich im ständigen Wandel, in regelmäßigen Abständen überprüfen die PädagogInnen ihre Arbeit im Hinblick auf die Umsetzung des Konzeptes.

In der Reggio-Pädagogik lernen Kinder ganzheitlich. Die PädagogInnen ermöglichen es den Kindern, Erfahrungen im sozialen, emotionalen, körperlichen und kognitiven Bereich zu sammeln. Die unterschiedlichen Sinne des Kindes vielfältig anzusprechen gilt als ein wichtiger Aspekt der Reggio- Pädagogik. Den Kindern werden Möglichkeiten eröffnet, sich auf viele unterschiedliche Weise auszudrücken.

Räumlichkeiten

Im Kindergarten und der Kinderkrippe „Brummkreisel“ sind barrierefreie Räumlichkeiten, eine „schiefe Ebene“ im Eingangsbereich als auch ein Fahrstuhl im Haus vorzufinden.

Die Gruppenräume sind großzügig, hell und freundlich gestaltet. 

Jeweils zwei Gruppenräume bilden eine Funktionseinheit, daran reihen sich eine Garderobe und ein Bad mit Dusche an.

Die Ausstattung der Gruppenräume ist nicht starr; je nach veränderten Bedürfnissen und Interessen der Kinder werden neue Bereiche gemeinsam gestaltet und das Materialangebot immer wieder neu arrangiert.

Offene Regale und Funktionsecken laden zum Forschen und Entdecken ein. Kleine Atelierbereiche nutzen die Kinder zum kreativen Gestalten und wecken die Lust auf Malen, Basteln und Kleben. Rückzugsmöglichkeiten zum Kuscheln und Ungestörtsein fördern die Entwicklung der Kinder und sind überall zu finden.

Jede Funktionseinheit verfügt über eine Kinderküche in der die Kinder gemeinsam gesundes Frühstück zubereiten, verschiedene Gerichte kochen und ihren Lieblingskuchen backen können.  

Für die Krippengruppe schließt sich an den Gruppenraum ein gemütlicher Schlafraum an. 

Der Mehrzweckraum motiviert die Kinder zu sportlicher Betätigung. Hier können motorische Bildungsprozesse stattfinden und das Bewegungsrepertoire erweitert werden. 

Der Kindergarten und die Kinderkrippe verfügen über ein weitläufiges Außengelände.  Neben traditionellen Spielgeräten, Sandspielplätzen, Schaukeln und Wipptieren gibt es große Grünflächen, dichte Hecken und viele Bäume. Eine Kräuterspirale weckt die Sinne der Kinder.

Eingewöhnung

Die Eingewöhnungszeit ist sowohl für Ihr Kind, als auch für Sie als Eltern, aber auch für uns sehr wichtig. 

Der Verlauf des Übergangs von der Familie in die Kindertagesstätte, hat Konsequenzen für die weitere Entwicklung Ihres Kindes. Gelingt er, wird Ihr Kind  Bewältigungskompetenzen entwickeln, die es dann bei nachfolgenden Übergängen anwenden wird. (z.B. Übergang in die Schule).

Eine gelungene Eingewöhnung Ihres Kindes ist die Grundlage für eine harmonisch verlaufende Zeit in unserer Kindertagesstätte.

So unterstützen Sie Ihr Kind in der Phase der Eingewöhnung:

  • Suchen Sie sich ein gemütliches Eckchen im Gruppenraum und verhalten Sie sich grundsätzlich passiv.
  • Reagieren Sie auf Annäherung und Blickkontakt Ihres Kindes positiv – nehmen Sie jedoch von sich aus keinen Kontakt zum Kind auf
  • Drängen Sie ihr Kind nicht, sich von Ihnen zu entfernen oder etwas Bestimmtes zu tun.
  • Versuchen Sie sich nicht mit anderen Dingen und Kindern zu beschäftigen.
  • Wenn es zum Trennungsversuch kommt, verabschieden Sie sich von Ihrem Kind
  • SIE SPIELEN DEN SICHEREN HAFEN FÜR IHR KIND

Wichtig: In der Zeit der Eingewöhnung sollte Ihr Kind die Einrichtung möglichst nur halbtags besuchen.

Wir haben uns entschlossen nach dem Eingewöhnungsmodell von Prof. Kuno Beller zu arbeiten.

Grundphase: Die Mutter oder der Vater kommen mit dem Kind zusammen in die Einrichtung, sie bleiben ca. 1 Stunde zusammen im Gruppenraum. Danach nehmen Sie ihr Kind wieder mit nach Hause. In den ersten drei Tagen erfolgt KEIN Trennungsversuch!

Erster Trennungsversuch: Einige Minuten nach der Ankunft im Gruppenraum verabschiedet sich die Mutter /der Vater vom Kind. Sie verlassen den Raum und bleiben in der Nähe.

Stabilisierungsphase: Je nachdem wie das Kind die ersten Trennungsversuche verkraftet, wird sich dann für eine kürzere oder längere Eingewöhnungszeit entschieden.

Eingewöhnungszeit: Die Zeiträume ohne Mutter/Vater in der Gruppe werden vergrößert. Mutter/Vater bleibt in der Einrichtung. (ca. 6 Tage)

Schlussphase: Die Mutter / der Vater hält sich nicht mehr in der Einrichtung auf, ist jedoch jederzeit erreichbar, falls die Tragfähigkeit der neuen Beziehung zur Erzieherin noch nicht ausreicht, um das Kind in besonderen Fällen aufzufangen.

Versorgung

In unserer Kinderkrippe wird das Frühstück der Kinder von der Küche zubereitet und mit Obst oder Gemüse ergänzt.

Im Kindergarten bereiten die Kinder gemeinsam mit den PädagogInnen  das Frühstück selbst zu, unter Berücksichtigung einer gesunden Ernährung.

Während des gesamten Tagesablaufes stehen Getränke wie Tee, Milch, Wasser oder Fruchtsaft für die Kinder zur Verfügung. 

Das Mittagessen wird aus der Großküche des Jugendsozialwerkes geliefert und durch die Küchenkräfte in die einzelnen Gruppen verteilt.

Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten der Kinder müssen im Alltag berücksichtigt werden. Im Aufnahmegespräch mit den Eltern werden diese Aspekte angesprochen und wenn nötig, nach ärztlicher Bescheinigung oder ausdrücklichem Wunsch der Eltern, die besonderen Speiseformen abgestimmt.

Tagesablauf

06:00–07:00 Uhr Gemeinsames Freispiel in der Frühdienstgruppe
07:00-08:00 Uhr Freispiel in der Gruppe
08:00-08:30 Uhr Gemeinsames Frühstück
08:30-08:45 Uhr Körperpflege, Zähneputzen
08:45-09:45 Uhr Freies Spiel, Morgenkreis mit anschließenden
Bildungsangeboten, Montags: Kinderkonferenz
09:45-10:00 Uhr Zwischenmahlzeit
10:00-11:15 Uhr Aktivitäten im Garten, Spaziergänge
oder Exkursionen
11:15-11:45 Uhr Mittagessen
11:45-12:00 Uhr Körperpflege
12:00-14:00 Uhr Mittagsruhe
14:00-14:15 Uhr Körperpflege
14:15-14:45 Uhr Vesper
14:45-17:00 Uhr individuelle Angebote, Freispiel, Aktivitäten im Garten

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