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Kindertageseinrichtung "Anne"

Kindertageseinrichtung "Anne"

Unsere Einrichtung liegt im Stadtzentrum Dresdens gegenüber der Annenkirche und in unmittelbarer Nähe des Zwingers.

In unserer Kindertageseinrichtung können 123 Kinder ab dem dritten Lebensmonat bis zum Schuleintritt aufgenommen werden, davon 6 Integrationskinder im Kindergartenalter. Die Kinder werden in 5 Kindergarten- und 2 Krippengruppen von 17 pädagogischen Fachkräften liebevoll betreut.

Wir bieten den Kindern vielfältige Anregungen und ausreichend Zeit sich mit Neuem zu beschäftigen, aber auch klare Strukturen und vertrauensvolle Bezugspersonen. Ein regelmäßiger und intensiver Austausch mit den Eltern zu ihrem Kind und seiner Entwicklung ist uns wichtig. 

Wir sind auch mit Bus und Bahn gut zu erreichen: 

  • Haltestelle Postplatz mit den Straßenbahnlinien 1, 2, 4, 8, 9,11, 12
    und der Buslinie 94
  • Haltestelle Freiberger Straße („World Trade Center“) mit den Straßenbahnlinien 7,10,12 und der S-Bahn
  • Haltestelle Reitbahnstraße mit der Buslinie 62

Unsere Einrichtung bleibt zwischen Weihnachten und Neujahr sowie an gesetzlichen Feiertagen geschlossen. In Absprache mit dem Elternrat werden pro Jahr zwei Schließtage für Teamfortbildungen bestimmt.

Anschrift

Ansprechpartner

Frau Anne Bock

Karte

Öffnungszeiten

Mo06:00-17:00 Uhr
Di06:00-17:00 Uhr
Di06:00-17:00 Uhr
Do06:00-17:00 Uhr
Fr06:00-17:00 Uhr
Kindertageseinrichtung Anne in Dresden
Mädchen mit rosa Hut
Junge beim Spielen

Konzeption

In unserer Kita heißen wir Kinder und ihre Familien aus unterschiedlichen Lebenswelten und verschiedener nationaler Herkunft willkommen.

Die Grundlage unseres pädagogischen Wirkens ist der sächsische Bildungsplan.

Folgende Elemente strukturieren unsere tägliche Arbeit mit den Kindern:

-      Ein geregelter Tagesablauf sowie wenige, aber klare Regeln geben den Kindern Orientierung und Sicherheit.

-      Jede Gruppe wird von mindestens einer festen Fachkraft betreut. Sie ist für die Kinder Bezugsperson und ermöglicht es ihnen außerfamiliäre Bindungen und Beziehungen aufzubauen und zu erleben.

-      Kinder gestalten aktiv ihre Entwicklung und ihr Lernen mit. Sie lernen und erforschen im Spiel. Deshalb steht ihnen viel Zeit für freies Spiel zur Verfügung.

-      In der täglichen festen Angebotszeit werden Interessen der Kinder aufgegriffen und neue Impulse gesetzt.

In altersgemischten Stammgruppen erleben wir zusammen einen klar strukturierten Tagesablauf. So achten wir auf störungsfreie Zeiten für das gemeinsame Frühstück, Mittagessen und Vesper. Eine Besonderheit in unserer Einrichtung sind die festen Angebotszeiten. Das von den pädagogischen Fachkräften vorbereitete Angebot orientiert sich an den aktuellen Interessen der Gruppe und berücksichtigt gleichzeitig die Förderschwerpunkte einzelner Kinder. Durch die Angebote sollen Konzentration, Ausdauer, Ehrgeiz und Freude am Lernen gefördert werden. Für die Kinder ist es wichtig, dass es in dieser Zeit keine Störungen von außen gibt. Sie können sich ihrer Spiel- und Lernpartner sowie der uneingeschränkten Aufmerksamkeit der pädagogischen Fachkraft sicher sein und sich ohne Ablenkung ihrer Beschäftigung widmen. Zusatzleistungen, wie der Sportkurs beim DSC oder der Schwimmkurs mit der Vorschulgruppe, werden aufgrund langjähriger Erfahrung ermöglicht. Täglich lädt unser großes Gartengelände zum freien Spiel, zu Bewegung und Entdeckung ein.

Unser multiprofessionelles Team besteht aus Erzieherinnen, Heilerziehungspfleger_innen sowie Sozial- und Kindheitspädagoginnen. Gemeinsam gehen wir auf Kinder mit besonderen Förderbedarfen ein. Wir haben Integrationsgruppen, in denen jeweils zwei pädagogische Fachkräfte arbeiten. Für Integrationskinder kann in unserer Einrichtung bei Bedarf Ergotherapie und Logopädie durch externe Fachkräfte ermöglicht werden. 

Unsere Kindereinrichtung besuchen Kinder unterschiedlicher kultureller und sozialer Herkunft. Daraus ergeben sich für die pädagogischen Fachkräfte erweiterte Handlungsfelder. Sie werden deshalb im Rahmen des Dresdner Handlungsprogramms „Aufwachsen in sozialer Verantwortung“ von zwei sozialpädagogischen Fachkräften unterstützt. Im Rahmen des Bundesprogramms „Sprach Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ wurde eine zusätzliche Stelle für eine Sprachfachkraft geschaffen. Ein wichtiges Augenmerk liegt deshalb auf alltagsintegrierter Sprachförderung. Die Idee ist, alltägliche Situationen aufzugreifen, sie sprachlich zu begleiten und damit ihr Potential zur sprachlichen Bildung der Kinder zu nutzen. Dabei orientiert sie sich an den individuellen Kompetenzen und Interessen der Kinder.

Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist ein wichtiger Baustein, um die Entwicklung des Kindes ganzheitlich begleiten zu können. Unsere Arbeit gestalten wir transparent und tauschen uns regelmäßig mit den Eltern aus.

 

 

Räumlichkeiten

Unsere Einrichtung besteht aus zwei Häusern, in welchen drei bzw. vier Gruppen untergebracht sind. 

Jede Gruppe verfügt über einen hellen und freundlichen Gruppenraum. Die Krippengruppen haben jeweils einen separaten Schlafraum. Kinderküche, Sport- und Mehrzweckraum stehen allen Gruppen zur Verfügung.

Der große Außenbereich hält für die Kinder verschiedene Kletterelemente sowie Schaukeln, Rutschen, einen Sandkasten mit Wasserspielplatz und eine große Laufradstrecke bereit. Den jüngsten Kindern stehen zwei gesonderte und altersgerecht ausgestattete Spielbereiche zur Verfügung.

Eingewöhnung

In der Eingewöhnungszeit lernt Ihr Kind seine Gruppenerzieherin bzw. –erzieherinnen kennen. Es entwickelt Vertrauen und baut eine Bindung zu einer Erzieherin auf. Auch die Pädagogin lernt Ihr Kind, seine Gewohnheiten, Vorlieben bzw. Abneigungen kennen und tauscht sich mit Ihnen aus.

Bitte bedenken Sie, dass Bindungs- und Vertrauensaufbau Zeit brauchen, welche Sie für sich und Ihr Kind großzügig einplanen sollten.
Der Verlauf des Übergangs von der Familie in die Kindertageseinrichtung beeinflusst die weitere Entwicklung Ihres Kindes. Gelingt er, wird Ihr Kind die Entwicklungs- und Lernangebote, die ihm in der Einrichtung zur Verfügung stehen, besser nutzen können und Bewältigungskompetenzen entwickeln, die es bei nachfolgenden Übergängen anwenden kann. (z.B. Übergang in die Schule).

Wir orientieren unsere Arbeit am Berliner Eingewöhnungsmodell nach infans:


Grundphase: Drei Tage

- Mutter / Vater und Kind sind eine Stunde im Gruppenraum
- Eltern: eher passiv
- Erzieherin: abwartend, beobachtend
- Kein Trennungsversuch!


Erster Trennungsversuch: 4.- 5. Tag (in Absprache mit Erzieherin)

- Mutter / Vater verabschiedet sich und verlässt den Raum
- Mutter / Vater bleibt in der Nähe
- Trennungsdauer : wenige Minuten bis max. 30 Minuten (Krippe) bzw. 2 Stunden (Kindergarten)
- Lässt sich das Kind während der Trennung nicht von der Erzieherin trösten, wird die Grundphase verlängert. Ein neuer Trennungsversuch findet frühestens nach 2 Tagen statt.

Stabilisierungsphase: Wenn sich das Kind von der Erzieherin trösten lässt

- Erzieherin übernimmt zunehmend die Betreuung
- Trennungsversuche werden verlängert
- Mutter / Vater bleibt aber in der Einrichtung bzw. im unmittelbaren Umfeld

Schlussphase:

- Mutter / Vater verlässt die Einrichtung
- Mutter / Vater bleibt aber jederzeit erreichbar, falls die Tragfähigkeit der neuen Beziehung zur Erzieherin noch nicht ausreicht, um das Kind in besonderen Fällen aufzufangen.
- Anfangs sollte Ihr Kind die Einrichtung möglichst nur halbtags besuchen.
- Dauer des Aufenthaltes in der Einrichtung wird allmählich bis zur vorgesehenen Betreuungszeit gesteigert.

 

So unterstützen Sie Ihr Kind in der Eingewöhnung:

• Planen Sie langfristig, wer das Kind in der Eingewöhnung begleiten soll. Nach Möglichkeit sollte dies während der gesamten Zeit die gleiche Bezugsperson sein (Mutter, Vater, Großelternteil mit welchem das Kind häufig Kontakt hat und welches das Kind regelmäßig allein betreut hat).
• Für Ihren Aufenthalt im Gruppenraum, suchen Sie sich ein gemütliches, eher ruhiges Eckchen und verhalten Sie sich grundsätzlich passiv.
• Ihr Kind bestimmt, ob es bei Ihnen bleibt oder auf andere Kinder, Spielsachen oder eine Erzieherin zugeht. Drängen Sie es nicht, sich von Ihnen zu entfernen oder etwas Bestimmtes zu tun.
• Reagieren Sie auf Annäherung und Blickkontakt Ihres Kindes positiv – nehmen Sie jedoch von sich aus keinen Kontakt zum Kind auf. Reagieren Sie auf Bedürfnisse und Wünsche Ihres Kindes (Schnuller, Trinken, Spielzeug betrachten, Toilettengang etc.)
• Versuchen Sie sich nicht mit anderen Dingen und Kindern zu beschäftigen.
• Bei den Trennungsversuchen verabschieden Sie sich kurz von Ihrem Kind, z.B.: „Ich gehe zur Toilette (zu einem Gespräch, einkaufen). Ich bin gleich wieder da.“
• Versuchen Sie entspannt zu bleiben, wenn Ihr Kind nicht so schnell eine Bindung zur Erzieherin aufbaut.
• Besprechen Sie Ihre Fragen aber auch Bedenken oder Ängste mit der Gruppenerzieherin.
• Vergessen Sie nicht: Für Ihr Kind sind Sie der sichere Hafen, von dem aus es sich eine zusätzliche Bezugsperson und die neue Umgebung Kita erobern kann!

 

 

Versorgung

Die Firma "Sodexo" aus Dresden sorgt für die Essensverpflegung. Für die Kinder kann ein Mittagessen und eine Nachmittagsverpflegung bestellt werden. 

Das Frühstück bringen die Kinder von zu hause mit. Getränke stehen den Kindern ganztägig zur Verfügung.

Tagesablauf

06:00-07:30 Uhr Öffnung der Kindereinrichtung, Freies Spiel
07:45-08:15 Uhr Gemeinsames Frühstück
08:15-09:00 Uhr Freies Spiel
09:00-10:00 Uhr Feste Angebotszeit (Lern- und Bildungsangebote in den Gruppen)
10:00-11:00 Uhr Freies Spiel, Aufenthalt im Freien
11:00-12:00 Uhr Mittagessen und Vorbereitung auf den Mittagsschlaf
12:00-14:00 Uhr Mittagsschlaf
14:00-15:00 Uhr Vesper
15:00-17:00 Uhr Aufenthalt im Freien, individuelles Spiel, Verabschiedung

Voranmeldung

Sie können Ihr Kind unverbindlich in unserer Einrichtung voranmelden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Voranmeldung unverbindlich ist und keinen Rechtsanspruch auf Betreuung Ihres Kindes in unserer Einrichtung begründet.

Dieser kommt erst mit Abschluss eines Betreuungsvertrages zustande.

Zur Voranmeldung Ihres Kindes klicken Sie bitte hier.

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