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Kinderhaus "Tausendfuß"

Kinderhaus "Tausendfuß"

Krippe, Kindergarten mit Integration, heilpädagogische Gruppe

In unserer Einrichtung lernen und spielen Kinder aus verschiedenen familiären Verhältnissen, verschiedener kultureller Herkunft, unterschiedlichen Alters und Entwicklungsstandes vorwiegend in altershomogenen Gruppen ohne offenes Konzept. Das Kinderhaus mit seinen vielfältigen sozialen Beziehungen eröffnet uns Chancen, die individuellen Bedürfnisse der Kinder zu erkennen und diese für ein soziales Miteinander zu nutzen. Es ist von großer Bedeutung, dass wir in unserer täglichen Arbeit die Bedingungen schaffen, die für ein konstruktives Zusammenleben von Kindern und Erwachsenen wichtig sind. Diese Bedingungen unterstützen Kinder bei ihrem Erwerb lebenswichtiger Kompetenzen.

Hausführungen

+++Endlich! Die erste Hausführung findet am 26.07.21 um 15:30 Uhr statt! Wir freuen uns, Sie wieder in unserem Haus begrüßen zu dürfen."

Alle zwei Monate findet am letzten Montag des Monats um 15.30 Uhr eine Hausführung in der Einrichtung statt. An diesem Tag können Sie sich die Einrichtung anschauen sowie ihre Fragen zur Konzeption, dem Tageslauf, der Aufnahme etc. von Pädagogen beantwortet bekommen. Seien sie neugierig und schauen sie sich um.

Um verbindliche Anmeldung wird gebeten unter tausendfuss jugendsozialwerk.de.

 

Anschrift

  • Kinderhaus "Tausendfuß"
  • Ockerwitzer Str. 19a
  • 01157 Dresden
  • Sachsen
  • Deutschland
  • Telefon: 0351-4213330
  • Fax: 0351-4241401

Ansprechpartner

Frau Cornelia Hänig
Frau Cornelia Hänig

Karte

Öffnungszeiten

Mo06.00-17.00 Uhr
Di06.00-17.00 Uhr
Mi06.00-17.00 Uhr
Do06.00-17.00 Uhr
Fr06.00-17.00 Uhr

FSJ gesucht

Du hast die Schule abgeschlossen, du möchtest dich beruflich orientieren, du bist jünger als 27 Jahre, du hast zwölf oder sogar 18 Monate Zeit? Du möchtest die Zeit bis zu deinem Studien- bzw. Ausbildungsbeginn sinnvoll nutzen und bist breit, Verantwortung zu übernehmen?

Dann bewirb Dich um ein freiwilliges Soziale Jahr (FSJ) in unserer heilpädagogischen Gruppe. Bei uns kannst Du:

  • aktiv bei der Betreuung der Kinder im Alter zwischen 1 – 7 Jahren mitwirken
  • bei pädagogischen Angeboten wie singen, malen, basteln, turnen, Erledigung der Hausaufgaben etc. unterstützen
  • Bei pflegerischen Aufgaben wie windeln, an- und ausziehen der Kinder, füttern bei den Mahlzeiten helfen
  • Die Gruppe auf Spaziergängen und Ausflügen begleiten

Das FSJ startet zum 01. September diesen Jahres. Melde Dich einfach und sei Teil unseres Teams.

unser Kinderhaus
unser Kinderhaus
Im Garten gibt es viel zu entdecken
Im Garten gibt es viel zu entdecken
Projektarbeit
Projektarbeit

Konzeption

Bildung ist ein Prozess, der individuell und lebenslang verläuft. Wir Pädagogen sehen uns als Begleiter im Erziehungsprozess und unterstützen die Eltern bei ihrer Erziehungsaufgabe.

Wir sind Partner der Kinder und Eltern, sind Bezugspersonen, geben Schutz, Vertrauen und Sicherheit, sind Ansprechpartner bei kleinen und großen Nöten, trösten und schaffen mit Einfühlungsvermögen eine Atmosphäre der Geborgenheit.

Kinder erobern die Welt mit allen Sinnen. Die Kindereinrichtung ist ein sicherer Ort für Anerkennung und vielfältige Lerngelegenheiten. Alle Pädagogen geben Anregungen für altersgerechte Aktivitäten, greifen Ideen der Kinder auf, entwickeln Projekte und führen so die Kinder zum selbstständigen Tun und Ausprobieren. Soziale Kompetenz entwickelt sich durch das gleichberechtigte Miteinander in der Gemeinschaft und durch die Vorbildwirkung aller Pädagogen des Hauses. Gemeinsame Erlebnisse eröffnen unseren Kindern vielfältige und neue Bildungserfahrungen  und Lebensräume.

Das Zusammenleben der Kinder wird durch die Pädagogen bewusst und sensibel zum gegenseitigen Vorteil gestaltet. Eingebunden in den normalen Regelkindergarten bietet der eigene Bereich der heilpädagogischen Gruppe den Kindern den notwendigen Schutz und ausreichend Rückzugsmöglichkeit.

Durch Beobachtungs-, Dokumentations- und Reflexionsverfahren nehmen wir Entwicklungsfortschritte und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten wahr. Mit dem Austausch im Team entsteht eine Handlungsorientierung für die weitere Arbeit mit den Kindern in Zusammenarbeit mit Eltern, Therapeuten und in Kooperation mit den Schulen.

Ziel unserer pädagogischen Arbeit ist es;

ergänzend die Bildung und Erziehung der Kinder zu fördern und zu unterstützen.

Ein wesentliches Merkmal unserer Einrichtung ist, dass neben Krippen- und Kindergartenkindern auch Kinder mit erhöhtem Förderbedarf in einer Integrationsgruppe und einer heilpädagogischen Gruppe betreut und gefördert werden.

Auch Schüler der ersten bis sechsten Klasse des Förderzentrums „Lernen“ finden hier professionelle Betreuung, Lern- und Spielangebote, Pflege, Therapien und heilpädagogische Förderangebote.

„Erkläre mir - und ich vergesse.

 Zeige mir - und ich erinnere.

 Lass es mich tun - und ich verstehe.“ (Konfuzius)

Dieser Grundsatz von Konfuzius heißt für uns, Kindern im Tageslauf Anregungen für Selbstbildungsprozesse zu geben. Wenn Kinder selbst ausprobieren, erfassen und anfassen dürfen, entwickeln sie Spaß am Lernen und sind kreativ tätig. So eignen sie sich spielerisch Erfahrungen mit anderen Kindern und Erwachsenen an und erfassen ihre konkrete Welt. Kinder sind produktive Lerner in einer Umgebung, wo es auch was zu lernen gibt. Deshalb legen wir Wert auf eine frühzeitige Stärkung individueller Kompetenzen und erweitern, unterstützen und fördern den kindlichen Forschungsdrang durch Anregungen und Schaffen von Gelegenheiten.

Die wichtigste Basis für jede Art von Lernprozessen ist die sichere emotionale Bindung eines Kindes zu Eltern und Pädagogen. Kinder suchen Nähe, Kontakt und Bestätigung. Dafür nehmen wir uns Zeit. Wir nehmen Anteil an der Welt der Kinder und Familien und schenken ihnen Aufmerksamkeit. Nur so können sich Kinder ihre Welt erschließen und Lernen. Mit diesem Wissen gestalten Pädagogen die Zeit  in der Einrichtung, dass Kinder sich voller Mut auf Erkundung und Aneignung der Welt einlassen können.

Die pädagogischen Säulen – Bewegung, Erleben der Jahreszeiten, Sinnesentwicklung, Dialog

Eine zentrale Voraussetzung für die gesunde Entwicklung unserer Kinder ist die Bewegung. Sie gibt ihnen die Möglichkeit ganzkörperlich und zugleich spielerisch tätig zu werden. Deshalb schaffen wir im Tagesablauf vielfältige Angebote im Haus, Im Garten und in der Umgebung. Die Kinder sollen direkt mit den „Elementen“ konfrontiert werden und hautnah bei jedem Wetter erleben, wie sich das Jahr wandelt. Die hier aufgeführte Bewegungsförderung kommt dem natürlichen Bewegungsbedürfnis der Kinder sehr entgegen.

Doch auch das Erleben der Jahreszeiten stellen wir in den Mittelpunkt unseres pädagogischen Konzepts. Wir bieten vielfältige Möglichkeiten, die Natur zu beobachten und unterstützen dabei die Kinder beim Finden von Antworten. Durch Sammeln, Beobachten und Ausprobieren entsteht die Freude am Selbstentdecken. Neugier und Forscherdrang werden dadurch ebenfalls gefördert.

Für das körperliche und seelische Gleichgewicht innerhalb dieses gemeinsamen Prozesses sorgen wir für Zeit zum Forschen und Ausprobieren und für Räume, die Anreize zur Entfaltung der Sinne unterstützen. Unter anderem können die Kinder in unserer Matschstrecke besonders ihren Tastsinn schulen.

In unserer Kita können Kinder in der Krippe, im Kindergarten und in den Förderbereichen ihren Tag miteinander verbringen. In dieser sozialen Interaktion bilden sich Vertrauen und Selbstvertrauen als zentrale Faktoren der Persönlichkeitsentwicklung aller Kinder weiter. Wir Pädagogen schaffen eine Atmosphäre der gegenseitigen Achtung und des Dialogs, in der Mädchen und Jungen etwas zu sagen haben, wo man ihnen zuhört und sie ernst nimmt. Sie lernen Entscheidungen zu treffen und finden gemeinsame Lösungen.

Erziehungspartnerschaft

Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Team und Eltern ist eine wichtige Grundlage für unsere Tätigkeit.

Erziehungspartnerschaft bedeutet für uns, dass sich beide füreinander öffnen, ihre Erwartungen an die Bildung, Erziehung und Betreuung des Kindes austauschen und zum Wohle des Kindes miteinander kooperieren.

Wir erleben, dass sich Kinder sicher und geborgen fühlen, wenn Eltern und Pädagogen in regelmäßigem Austausch stehen. Eine enge Zusammenarbeit ist ein Gewinn für alle und eine Bereicherung unserer pädagogischen Arbeit. Kinder, Pädagogen, Eltern und Angehörige sollen das Kinderhaus als Ort der Begegnung erleben und nutzen. Wir wollen den Eltern Ansprechpartner in jeder Lebenssituation sein.

Die kontinuierliche Zusammenarbeit mit Eltern beginnt bei uns im Kinderhaus schon vor der Aufnahme. In einem gemeinsamen Gespräch stehen das Kind, die Inhalte der Arbeit und die Wünsche der Eltern im Mittelpunkt.

Gemeinsame Gespräche von Eltern, der Leiterin und der jeweiligen Gruppenerzieherin sind Teil unserer Arbeit. Bei Entwicklungsgesprächen, Tür- und Angelgesprächen und bei Elternabenden werden Informationen über den Entwicklungsstand des Kindes ausgetauscht und fördern die Kontakte zwischen Familien und Pädagogen.

Bei Fortbildungen von Eltern und Pädagogen stehen die gemeinsamen Inhalte, Fragen und Probleme im Mittelpunkt. Eltern werden eingeladen, aktiv am Kinderhausalltag teilzunehmen, ihre Erfahrungen und Fähigkeiten einzubringen.

Zur Erarbeitung und Fortschreibung des Konzeptes werden Eltern eingeladen, sich aktiv zu beteiligen und Vorschläge und Vorstellungen einzubringen. Bei der Planung und Umsetzung des Konzeptes werden Eltern mit in den pädagogischen Alltag einbezogen.

Der Elternrat begleitet und unterstützt die Arbeit der Einrichtung. Zu den monatlichen Treffen des Elternrates sind alle Eltern eingeladen.

Gemeinsame Feste und Feiern sind Höhepunkte des Jahres. Die gemeinschaftliche Planung und Durchführung fördert die aktive Mitbestimmung aller.

Zusammenarbeit mit Partnern und verschiedenen Institutionen

Unsere Einrichtung arbeitet intensiv und kooperativ mit verschiedenen Institutionen zusammen. Der gegenseitige fachliche Austausch unterstützt die Arbeit im Kinderhaus bei der  Begleitung eines jeden Kindes.

Die Einrichtungen des JugendSozialwerk Nordhausen e. V. in Dresden sind zu einem Fachbereich vernetzt. Zum Träger in Dresden gehören drei Kindertageseinrichtungen in Cotta und Altstadt, das Wohnheim für stimm- und sprachbehinderte Kinder und Jugendliche und die Ganztagesbetreuung der Sprachheilschule, der Waldspielplatz, das Kinder- und Jugendheim Pillnitz mit seinen Außenwohngruppen, das Kinder-, Jugend- und Familienzentrum in Gorbitz.  Alle Einrichtungen sind regelmäßig in engem Kontakt. Fachliche Anleitung der Einrichtungen übernimmt die Fachbereichsleiterin, die durch monatliche Teamleiterberatungen alle Einrichtungen in regem fachlichem Austausch unterstützt. Gemeinsame Fortbildungen, Unterstützung der Pädagogen innerhalb des Fachbereichs, Arbeit am Qualitätshandbuch, gemeinsame Vorbereitung und Durchführung von Festen und Feiern im Fachbereich– um nur einige zu nennen -  sichern eine qualitativ hochwertige pädagogische Arbeit zum Wohl der uns anvertrauten Kinder.

Mit den Grundschulen des Stadtteils bestehen Kooperationen für die optimale Schuleingangsphase. Die Lehrerinnen und Lehrer begleiten unsere Kinder im letzten Kindergartenjahr.

Der enge Kontakt zu Einrichtungen des Stadtteils (Bibliothek, Club Passage, Familienzentrum Gorbitz, Kümmelschänke, Insel) bereichern unsere Angebote.

Von der engen Zusammenarbeit mit Logopädie, Ergo- und Physiotherapie, sowie die Frühförderung in der Integrationsgruppe profitieren vorwiegend Kinder des Integrativen- und Heilpädagogischen Bereich im Kinderhaus. Nach medizinischer Indikation erhalten diese Kinder eine zusätzliche Förderung durch die  Autismusambulanz und dem Sozial-Pädiatrischen-Zentrum (SPZ).

Der Jugendärztlich– medizinische- Dienst untersucht unsere 4-5-jährigen Kinder. Entwicklungsdefizite und Gesundheitsprobleme können so frühzeitig erkannt und gemeinsam mit Eltern darauf reagiert werden.

Der Jugendzahnärztliche Dienst gibt Empfehlungen für die Dentalhygiene. Prophylaktisch lernen die Kinder die exakte Putztechnik und erhalten spielerisch Empfehlungen für eine gesunde Lebensweise.

Praktikanten von Fachschulen und Berufsakademien absolvieren im Kinderhaus in ihrer Ausbildung zum Sozialassistenten, Erzieher und Sozialpädagogen ihre Praktika bei uns. Sie erhalten durch unsere Praxisanleiter Hilfe und Anregungen.

Interessierte Jugendliche erhalten im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahres (FSJ) oder dem Europäischen Freiwilligendienstes (EFD) in unserer Einrichtung die Möglichkeit, erste Erfahrungen bei der Betreuungsarbeit mit den Kindern zu sammeln.

Öffentlichkeitsarbeit

Unser Kinderhaus ist ein Ort des gemeinschaftlichen Lebens. Die Einrichtung zu öffnen ist für uns ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Das bedeutet für uns, die eigene Arbeitsqualität zu erhalten, auszubauen und zu erweitern. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit dem Team, den Eltern, Fachpersonal und allen Menschen, die an der Zukunft von Kindern interessiert sind.

Die Öffnung nach außen ist wichtig für Kinder, um sich in Beziehung zu ihrem sozialen Umfeld zu setzen. Sie ist wichtig für uns, um die Arbeit zu hinterfragen und nachbarschaftliche Kontakte zu pflegen. Ein regelmäßiger Austausch mit Schulen, anderen Vereinen, Ärzten, Jugendamt und Institutionen im Stadtteil, externen Fachkräften und die Entwicklung gemeinsamer Richtlinien ist uns wichtig für eine gelingende Arbeit mit und für Kinder.

Räumlichkeiten

Neben dem Außengelände haben die Räume für die Gestaltung der pädagogischen Prozesse eine wichtige Funktion. Sie ermöglichen Spiel, Lernen, Begegnung und Kommunikation der Kinder, Eltern und Pädagogen. Die Räume geben Anregungen zum selbsttätigen Lernen, Experimentieren und Ausprobieren. Ziel ist, die Räume den Bedürfnissen, Inhalten und Interessen der Kinder anzupassen, um unseren Kindern bestmögliche Bedingungen zu geben.

Im Haupthaus des Kinderhauses Tausendfuß werden auf drei Etagen Kinder im Alter von einem bis zwölf Jahren in vorwiegend altershomogenen Gruppen betreut. Es gibt vier Kindergartengruppen - davon zwei Integrationsgruppen, eine Krippengruppe, zwei Hortgruppen sowie eine heilpädagogische Gruppe.

Im August 2009 wurde die Einrichtung um vier Gruppen mit einer „Mobilen Raumeinheit“ erweitert, das „kleine Haus“. Darunter gibt es eine Krippengruppe, drei Kindergartengruppen - davon eine Integrationsgruppe. Die Altersmischung in den Gruppen ist überwiegend homogen gestaltet.

Alle Gruppenräume im Haus sind in warmen, hellen, belebenden und aktivierenden Farben gestaltet. Durch verschiedene Ebenen und Materialien, wie beispielsweise Teppich und Linoleum, können Kinder ihren Körper und ihren Gleichgewichtssinn schulen.

Für ein kreatives und fantasievolles Spiel bieten wir in allen Gruppenräumen individuell gestaltete und funktionelle Puppenecken, Bauecken, Bastel- und Maltische. Durch diese funktionale Raumgestaltung können Kinder aktiv tätig sein und sich mit ihrer Umwelt auseinandersetzen. Die Gruppenräume dienen als Erfahrungsfeld, in dem alle Sinne angeregt, gefördert und die Entwicklung unserer Kinder begünstigt wird. Sie können kreativ und fantasievoll sein und haben Freude am Allein- oder Zusammenspiel mit den anderen Kindern.

Im Kellergeschoss des großen Hauses sind Turnraum, Ruheraum und ein Multifunktionsraum vorzufinden.

Im Turnraum fördern wir mit gezielten Angeboten und verschiedenen Sportgeräten wie Bänken, Kastenteilen, Trampolin und Bällen die Körperwahrnehmung der Kinder.

Der Ruheraum lädt zur Entspannung ein. Dieser Raum bietet sich vor allem zur Kleingruppenarbeit an. Wir nutzen den Raum auch zur Durchführung verschiedener Therapien und zur basalen Stimulation für unsere Kinder mit Beeinträchtigungen.

Der Bewegungsraum wird von allen Kindern im Haus genutzt. Auf Rollbrettern und den anderen Bewegungselementen sammeln die Kinder verschiedene Bewegungs- und Raumerfahrungen. Sie trainieren ihr Gleichgewicht und spüren ihren Körper. Bewegliche Großraumbausteine und eine Klangwiege ermöglichen Kreativität und Bewegung.

Die Einrichtung besitzt ein großes Außengelände mit einer Fläche von ca. 8000m². Es bietet den Kindern viel Raum zum Spielen, zum Entdecken, zur freien Entfaltung und zum Experimentieren. Die Kinder verbringen einen Großteil ihres Kindergartenalltags im Freien. Der Garten bietet verschiedene Funktionsbereiche, Spielgeräte und einen Bereich mit Kräuterbeeten.

Bei den Begegnungen im Garten besteht für die Krippen-, Kindergarten-, und Hortkinder, die Kinder der heilpädagogischen Gruppe und die Integrationskinder im Spiel die Chance, ganzheitlich mit allen Sinnen angesprochen zu werden, Freundschaften zu knüpfen und Beziehungsängste abzubauen.

Es gibt drei Sandkästen und eine Wasserspielanlage, deren verschiedenartiges Spielmaterial gern für Rollen- und Konstruktionsspiele genutzt werden.

Mit der Bewegungsbaustelle entstehen eigenen Spiel- und Bewegungselemente aus Rohren, Rollen, Reifen und verschiedenen Naturmaterialien, die die Fantasie anregen.

Eine Kletterwand fordert Mut und Geschicklichkeit. Kinder können sich ausprobieren, klettern und balancieren.

Der Hang und die Rutsche werden zum Rutschen, Rodeln, Rollen von Gegenständen bzw. des eigenen Körpers genutzt. Die Büsche entlang des Zauns laden zum Fangen und Versteckspielen am Weidentunnel ein. Eine Hütte und ein Pavillon dienen der Entspannung und bieten Gelegenheit zum Rückzug. Die Vogelnestschaukel im Eingangsbereich gibt auch unseren bewegungseingeschränkten Kindern die Möglichkeit, sanfte Schaukelbewegungen ganzkörperlich zu empfinden.

In unserer Umgebung nutzen wir den Leutewitzer Park, den Omsewitzer- sowie den Zschoner Grund für Ausflüge. Auch die nahe gelegenen Elbwiesen werden gern für Naturbeobachtungen und kleine Entdeckungsreisen genutzt. In den Gruppen können sportliche Angebote des Hebbelbades bzw. des „Elbamare“ wahrgenommen werden. Für kulturelle Ausflüge bieten uns der Club „Passage“, das Theater Junge Generation, das Theaterhaus Rudi, das Kinder- und Jugendhaus INSEL und die Stadtbibliothek in Dresden-Cotta schöne Ziele. Außerdem befinden sich in unmittelbarer Nähe verschiedene Spielplätze, für die sich ein kleiner Ausflug immer lohnt.

Eingewöhnung

Vor der Eingewöhnung findet ein Aufnahmegespräch mit Eltern, Kindern und der Bezugspädagogin statt. 

In der Eingewöhnungszeit lernt ihr Kind seine Bezugspädagogin bzw. –pädagogen kennen. Es entwickelt Vertrauen und baut eine Beziehung zu einer Pädagogin bzw. zu einem Pädagogen auf. Auch die Pädagogin lernt Ihr Kind, seine Gewohnheiten, Vorlieben bzw. Abneigungen kennen und tauscht sich mit Ihnen aus. 

Bitte bedenken Sie, dass Beziehungs- und Vertrauensaufbau Zeit benötigen. 

Der Verlauf des Übergangs von der Familie in die Kindertageseinrichtung beeinflusst die weitere Entwicklung ihres Kindes. Gelingt er, wird Ihr Kind die Entwicklungs- und Lernangebote, die ihm in der Einrichtung zur Verfügung stehen, besser nutzen können und Bewältigungskompetenzen entwickeln, die es bei nachfolgenden Übergängen anwenden kann. (z.B. Übergang in den Kindergarten, in die Schule,…) 

Wir orientieren unsere Arbeit am Berliner Eingewöhnungsmodell nach infans:

Grundphase: Drei Tage

-      Elternteil oder Bezugsperson und Kind sind eine Stunde (kann individuell vereinbart werden) gemeinsam im Gruppenraum 

-      Eltern: eher passiv 

-      Pädagoge: abwartend, beobachtend 

-      Kein Trennungsversuch! 

Erster Trennungsversuch: 4.-5. Tag (in Absprache mit Pädagogen)

-      Elternteil verabschiedet sich und verlässt den Raum

-      Elternteil bleibt in der Nähe

-      Trennungsdauer: wenige Minuten bis max. 30 Minuten (Krippe) bzw. zwei Stunden (Kindergarten)

-      Lässt sich das Kind während der Trennung nicht vom Pädagogen trösten, wird die Grundphase verlängert. Ein neuer Trennungsversuch findet frühestens nach zwei Tagen statt. 

Stabilisierungsphase: Wenn sich das Kind vom Pädagogen trösten lässt

-      Pädagoge übernimmt zunehmend die Betreuung

-      Trennungsversuche werden verlängert

-      Elternteil bleibt aber in der Einrichtung bzw. im unmittelbaren Umfeld

Schlussphase:

-      Elternteil verlässt die Einrichtung

-      Elternteil bleibt aber jederzeit erreichbar, falls die Tragfähigkeit der neuen Beziehung zum Pädagogen nicht ausreicht, um das Kind in besonderen Fällen aufzufangen.

-      Anfangs sollte Ihr Kind die Einrichtung nur halbtags besuchen

-      Dauer des Aufenthalts in der Einrichtung wird allmählich bis zur vorgesehenen Betreuungszeit gesteigert.

So unterstützen Sie Ihr Kind in der Eingewöhnungszeit:

-      Planen Sie langfristig, wer das Kind in der Eingewöhnung begleiten soll. Nach Möglichkeit sollte dies während der gesamten Zeit die gleiche Bezugsperson sein (Mutter, Vater, Großeltern, …) 

-      Geben Sie Ihrem Kind Raum und Zeit, sich in der neuen Lebenswelt zu orientieren. 

-      Verabschieden Sie sich bei Trennungsversuchen kurz von Ihrem Kind.

-      Besprechen Sie Ihre Fragen aber auch Ihre Bedenken oder Ängste mit der Bezugspädagogin. Vergessen Sie nicht: Für Ihr Kind sind Sie der sichere Hafen, von dem aus es sich eine zusätzliche Bezugsperson und die neue Umgebung Kita erobern kann!

Versorgung

Die Essenversorgung der Kinder erfolgt im Haus über die Firma Sodexo.

Voranmeldung

 

Voranmeldung und Aufnahme: Eltern müssen sich über das Kita-Portal (https://kita-anmeldung.dresden.de/elternportal/#) anmelden. Sie können sich dort für fünf Wunscheinrichtungen anmelden, wobei die erste Wunscheinrichtung die Anmeldung auf ihrer Warteliste sieht und bei einem freien Platz die Eltern kontaktiert.

Nach der Terminabsprache erfolgt ein erstes Kennenlernen und die konzeptionelle Ausrichtung der Einrichtung wird vorgestellt. Im Gespräch werden wichtige vertragliche Gegebenheiten besprochen und der Vertrag wird den Eltern ausgehändigt. 

Vor der Aufnahme des Kindes erfolgt in der Gruppe mit der zukünftigen Bezugspädagogin der Kindes ein Aufnahmegespräch, indem alle Fragen zur Eingewöhnung, zum Tagesablauf sowie zur Aufnahme des Kindes besprochen werden. 

Für die heilpädagogische Gruppe und die Integrationsgruppe wird die Aufnahme mit dem Sozialamt vorbesprochen. Für den Förderhort melden sich die Eltern direkt in der Einrichtung an.

Kontaktformular

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