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Denk Bunt! Förderung von Vielfalt, Toleranz und Weltoffenheit

Das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit Programm bündelt seit dem Jahr 2011 Maßnahmen, Strukturen und Projekte zur Stärkung der demokratischen politischen Kultur in Thüringen. Es folgt damit einer Forderung aus der Zivilgesellschaft und den Fraktionen des Thüringer Landtags.
Als einer von vielen Trägern der politischen Bildungsarbeit im Freistaat Thüringen bieten wir als JugendSozialwerk Nordhausen e.V. folgendes Seminar an:

"Giraffen und Elefanten in einem Haus?"

Sie erleben - eventuell zunehmend - irritierende Situationen im Umgang mit anderen Menschen in Beruf und Alltag?

Unsere Seminare können Ihnen beim erfolgreichen Umgang damit helfen.

Entdecken Sie mit uns

  • unsere kulturellen und individuellen Prägungen und deren nachhaltige Wirkung auf unser Werteverständnis und Handeln
  • Stolpersteine in der Kommunikation
  • die Folgen fehlender Zugehörigkeit sowie Möglichkeiten der Mitbestimmung und Kontrolle des eigenen Lebens

Lassen Sie sich zur Reflexion des eigenen Handelns motivieren! Entdecken Sie Ihre Potentiale zur Gestaltung von Vielfalt in all ihren Facetten!

Erweitern Sie Ihr Handlungsrepertoire!

Die konkreten Ziele und Inhalte Ihres Seminars stimmen wir natürlich gern im Vorfeld mit Ihnen ab.

Eine detaillierte Beschreibung unserer Angebote finden sie auf www.denkbunt-thueringen.de/Fortbildung

 

 

Mitarbeitende in Kindertagesstätten

Unsere Gesellschaft wird bunter. Kinder wachsen in Familien mit sehr unterschiedlichen Prägungen, Träumen, Erwartungen und Plänen auf. Erzieher(innen) sollen jedes einzelne Kind in seiner Einzigartigkeit wahr- und annehmen und dabei möglichst alle Kinder in der Gruppe wirksam fördern. Und sie sollen allen Kindern Erfahrungen mit Vielfalt ermöglichen und zu einem wertschätzenden Umgang miteinander erziehen. Das verlangt Kompetenz im Umgang mit Vielfalt und eine vielfaltsbewusste Gestaltung der Kita.

Seminarziele

Ziel des Seminars ist es, zum einen Hintergrundwissen für irritierende oder problematische Situationen im Kita-Alltag zu vermitteln. Zum anderen werden diskriminierende Strukturen und deren Folgen auf den Bildungserfolg der Kinder aufgedeckt. Anschließend wird aufgezeigt, welche professionellen Haltungen und Herangehensweisen hilfreich für die erfolgreiche Gestaltung von Vielfalt in der Kita sind. Vorhandene positive Praktiken und Erfahrungen werden gewürdigt und darauf aufbauend weitere Maßnahmen auf dem Weg zu inklusiven Kulturen, Leitlinien und Praxis erarbeitet. Dabei wird der Selbstreflexion besondere Bedeutung zugemessen.

Inhalte

Die konkreten Seminarinhalte werden im Vorfeld mit Ihnen anhand Ihrer konkreten Bedürfnisse abgestimmt. Hier eine mögliche Auswahl:

  • Die Dimensionen von Vielfalt und praktische Anregungen zu Ihrer Berücksichtigung im Kita-Alltag
  • Stereotype und Diskriminierungsformen
  • Grundbegriffe der interkulturellen Kommunikation, z.B. Kultur, Wahrnehmung, Eigenes und Fremdes, Kulturschock, interkulturelle Kompetenz …
  • Das Verbindende in Interkultureller Öffnung, Diversity Management und Inklusion
  • Reflexion der Kita-Praxis und Ableiten von Handlungsoptionen

Methoden

Impulsreferate, Rollenspiele, Reflexionsrunden, Einzel-, Kleingruppen- und Plenumsarbeit, Fallarbeit, Filme, Fotoarbeit, Diskussionen, Übungen zur Selbsterfahrung. Sie erleben eine wissenschaftlich fundierte und praxisbezogene Fortbildung, jedoch keine, aus der Sie ohne die persönliche Auseinandersetzung mit sich selbst, mit Ihrer eigenen Prägung und mit Ihrem Arbeitsumfeld Lernerfolge erzielen werden.

 

 

 

 

Lehrerinnen und Lehrer

Unsere Gesellschaft wird bunter. Kinder wachsen in Familien mit sehr unterschiedlichen Prägungen, Träumen, Erwartungen und Plänen auf. Und Kinder und Eltern bringen ganz unterschiedliche Voraussetzungen zur Bewältigung der schulischen Aufgaben mit. Lehrerinnen und Lehrer sollen jede einzelne Schülerin und jeden einzelnen Schüler in ihrer / seiner Einzigartigkeit wahr- und annehmen und dabei möglichst alle in der Klasse wirksam fördern. Das wirft Fragen auf. Und ist herausfordernd. Für alle Beteiligten!

Seminarziele

Ziel des Seminars ist es, Hintergrundwissen für irritierende oder problematische Situationen im Schulalltag aufzuzeigen und zu verdeutlichen, welche professionellen Haltungen und Herangehensweisen hilfreich für die erfolgreiche Gestaltung von Vielfalt im schulischen Umfeld sind. Vorhandene positive Praktiken und Erfahrungen werden gewürdigt und darauf aufbauend weitere Maßnahmen auf dem Weg zu inklusiven Kulturen, Leitlinien und Praxis erarbeitet. Dabei wird der Selbstreflexion besondere Bedeutung zugemessen.

Inhalte

Die konkreten Seminarinhalte werden im Vorfeld mit Ihnen anhand Ihrer konkreten Bedürfnisse abgestimmt. Hier eine mögliche Auswahl:

  • Grundbegriffe der interkulturellen Kommunikation, z.B. Kultur, Wahrnehmung, Eigenes und Fremdes, Kulturschock, interkulturelle Kompetenz …
  • Die Dimensionen von Vielfalt und praktische Anregungen zu Ihrer Berücksichtigung im Schulalltag
  • Das Verbindende in Interkultureller Öffnung, Diversity Management und Inklusion
  • Reflexion der schulischen Praxis und Ableiten von Handlungsoptionen

Methoden

Impulsreferate, Rollenspiele, Reflexionsrunden, Einzel-, Kleingruppen- und Plenumsarbeit, Fallarbeit, Filme, Fotoarbeit, Diskussionen, Übungen zur Selbsterfahrung. Sie erleben eine wissenschaftlich fundierte und praxisbezogene Fortbildung, jedoch keine, aus der Sie ohne die persönliche Auseinandersetzung mit sich selbst, mit Ihrer eigenen Prägung und mit Ihrem Arbeitsumfeld Lernerfolge erzielen werden.

Mitarbeitende der Justiz

Unsere Gesellschaft wird bunter. Vielfältige Menschen mit unterschiedlichen Prägungen, Ideen und Vorstellungen vom Zusammenleben müssen für eben dieses einen Konsens im Rahmen der geltenden Gesetze finden. Das ist oft konfliktbehaftet, fühlt sich doch jeder mit seinen Ansprüchen im Recht. Der Justiz und den Sicherheitsorganen kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Sie müssen einen bedeutenden Beitrag für das friedliche Zusammenleben der Bürger sowie die Einhaltung von Recht und Ordnung leisten. Sie sind gefordert in oft undurchschaubaren und emotionsgeladenen Situationen vorurteilsbewusst und kulturell sensibel zu handeln. Das setzt sie oft unter großen psychischen Druck. Um dem entgegenzuwirken benötigen die Mitarbeitenden dieser Handlungsfelder interkulturelle Handlungskompetenz und einen Überbau, der ihnen interkulturell kompetentes Handeln auch ermöglicht.

Seminarziele

Ziel des Seminars ist es, Hintergrundwissen für irritierende oder problematische Situationen im Behördenalltag aufzuzeigen und zu verdeutlichen, welche professionellen Haltungen und Herangehensweisen hilfreich für ein friedliches Zusammenleben und Konfliktlösen sind. Vorhandene positive Praktiken und Erfahrungen werden gewürdigt und darauf aufbauend weitere Maßnahmen auf dem Weg zu inklusiven Kulturen, Leitlinien und Praxis erarbeitet. Dabei wird der Selbstreflexion besondere Bedeutung zugemessen.

Inhalte

Die konkreten Seminarinhalte werden im Vorfeld mit Ihnen anhand Ihrer konkreten Bedürfnisse abgestimmt. Hier eine mögliche Auswahl:

  • Grundbegriffe der interkulturellen Kommunikation, z.B. die Kulturgebundenheit unseres Wahrnehmens, Denkens und Handelns, der Umgang mit Fremdheit, Kulturschock, interkulturelle Kompetenz
  • Die Dimensionen von Vielfalt – auch in der eigenen Belegschaft – und praktische Anregungen zu ihrer Berücksichtigung im Justizalltag
  • Aspekte, die dem gegenseitigen Respekt und gelingender Kommunikation während eines Polizeieinsatzes oder in Gerichtsverfahren entgegenstehen
  • Die Reflektion der eigenen Kulturgebundenheit als Basis zur Entwicklung von Verständnis für die Akkulturationsleistungen zugewanderter Menschen
  • Gemeinsame Erarbeitung hilfreicher Haltungen und Handlungen in multikulturellen Settings

Methoden

Impulsreferate, Rollenspiele, Reflexionsrunden, Einzel-, Kleingruppen- und Plenumsarbeit, Fallarbeit, Filme, Fotoarbeit, Diskussionen, Übungen zur Selbsterfahrung. Sie erleben eine wissenschaftlich fundierte und praxisbezogene Fortbildung, jedoch keine, aus der Sie ohne die persönliche Auseinandersetzung mit sich selbst, mit Ihrer eigenen Prägung und mit Ihrem Arbeitsumfeld Lernerfolge erzielen werden.

Mitarbeitende der Jugendhilfe

Unsere Gesellschaft wird bunter. Bunt ist schön, aber nicht einfach, wenn Menschen mit ihrem Anderssein mit den gesellschaftlichen Normalitätsvorstellungen kollidieren und im Umfeld nicht aufgefangen werden können. Die Jugendhilfe ist mit jungen Menschen konfrontiert, die vielfältige belastende Erfahrungen gemacht haben. Zunehmend kommen spezifische Erfahrungen aus Flucht und Traumatisierung, Diskriminierung, Intoleranz und Vorbehalten hinzu. Mitarbeitende in der Jugendhilfe brauchen ein Wissen um die Rahmenbedingungen von Flucht und Asyl sowie um die Mechanismen von Diskriminierung. Sie brauchen interkulturelle Handlungskompetenz und einen Überbau, der ihnen diskriminierungsfreies Handeln im eigenen Arbeitsfeld ermöglicht.

Seminarziele

Ziel des Seminars ist es, zum einen Hintergrundwissen für irritierende oder problematische Situationen in Ihrem Arbeitsalltag zu vermitteln. Zum anderen werden diskriminierende Strukturen und deren Folgen aufgedeckt. Anschließend wird aufgezeigt, welche professionellen Haltungen und Herangehensweisen hilfreich für die erfolgreiche pädagogische Arbeit mit vielfältigen Menschen sind. Vorhandene positive Praktiken und Erfahrungen werden gewürdigt und darauf aufbauend weitere Maßnahmen auf dem Weg zu inklusiven Kulturen, Leitlinien und Praxis erarbeitet. Dabei wird der Selbstreflexion besondere Bedeutung zugemessen.

Inhalte

Die konkreten Seminarinhalte werden im Vorfeld mit Ihnen anhand Ihrer konkreten Bedürfnisse abgestimmt. Hier eine mögliche Auswahl:

  • Grundbegriffe der interkulturellen Kommunikation, z.B. die Kulturgebundenheit unseres Wahrnehmens, Denkens und Handelns, der Umgang mit Fremdheit, Kulturschock, interkulturelle Kompetenz, Flucht und Asyl …
  • Die Dimensionen von Vielfalt – auch in Ihrer Institution – und praktische Anregungen für den Arbeitsalltag
  • Stereotype und Diskriminierungsformen
  • Gemeinsame Erarbeitung hilfreicher Haltungen und Handlungen in multikulturellen Settings

Methoden

Impulsreferate, Rollenspiele, Reflexionsrunden, Einzel-, Kleingruppen- und Plenumsarbeit, Fallarbeit, Filme, Fotoarbeit, Diskussionen, Übungen zur Selbsterfahrung. Sie erleben eine wissenschaftlich fundierte und praxisbezogene Fortbildung, jedoch keine, aus der Sie ohne die persönliche Auseinandersetzung mit sich selbst, mit Ihrer eigenen Prägung und mit Ihrem Arbeitsumfeld Lernerfolge erzielen werden.

Mitarbeitende der Polizei

Unsere Gesellschaft wird bunter. Vielfältige Menschen mit unterschiedlichen Prägungen, Ideen und Vorstellungen vom Zusammenleben müssen für dieses einen Konsens im Rahmen der geltenden Gesetze finden. Das ist oft konfliktbehaftet, fühlt sich doch jeder mit seinen Ansprüchen im Recht. Der Polizei, den Sicherheitsorganen und der Justiz kommen dabei eine Schlüsselrolle zu. Sie müssen einen bedeutenden Beitrag für das friedliche Zusammenleben der Bürgerinnen und Bürger sowie die Einhaltung von Recht und Ordnung leisten. Sie sind gefordert in oft undurchschaubaren und emotionsgeladenen Situationen vorurteilsbewusst und kulturell sensibel zu handeln. Das setzt sie oft unter großen psychischen Druck. Um dem entgegenzuwirken benötigen Mitarbeitende der Polizei und Sicherheitsorgane interkulturelle Handlungskompetenz und einen Überbau, der ihnen interkulturell kompetentes Handeln auch ermöglicht.

Seminarziele

Ziel des Seminars ist es, Hintergrundwissen für irritierende oder problematische Situationen im Polizeialltag aufzuzeigen und zu verdeutlichen, welche professionellen Haltungen und Herangehensweisen hilfreich für ein friedliches Zusammenleben und Konfliktlösen sind. Vorhandene positive Praktiken und Erfahrungen werden gewürdigt und darauf aufbauend weitere Maßnahmen auf dem Weg zu inklusiven Kulturen, Leitlinien und Praxis erarbeitet. Dabei wird der Selbstreflexion besondere Bedeutung zugemessen.

Inhalte

Die konkreten Seminarinhalte werden im Vorfeld mit Ihnen anhand Ihrer konkreten Bedürfnisse abgestimmt. Hier eine mögliche Auswahl:

  • Grundbegriffe der interkulturellen Kommunikation, z.B. die Kulturgebundenheit unseres Wahrnehmens, Denkens und Handelns, der Umgang mit Fremdheit, Kulturschock, interkulturelle Kompetenz …
  • Die Dimensionen von Vielfalt – auch in der eigenen Belegschaft – und praktische Anregungen für den Arbeitsalltag
  • Aspekte, die dem gegenseitigen Respekt und gelingender Kommunikation während eines Polizeieinsatzes entgegenstehen
  • Reflektion der eigenen Kulturgebundenheit als Basis zur Entwicklung von Verständnis für die Akkulturationsleistungen zugewanderter Menschen
  • Gemeinsame Erarbeitung hilfreicher Haltungen und Handlungen in multikulturellen Settings

Methoden

Impulsreferate, Rollenspiele, Reflexionsrunden, Einzel-, Kleingruppen- und Plenumsarbeit, Fallarbeit, Filme, Fotoarbeit, Diskussionen, Übungen zur Selbsterfahrung. Sie erleben eine wissenschaftlich fundierte und praxisbezogene Fortbildung, jedoch keine, aus der Sie ohne die persönliche Auseinandersetzung mit sich selbst, mit Ihrer eigenen Prägung und mit Ihrem Arbeitsumfeld Lernerfolge erzielen werden.

Ehren- und Hauptamtliche in Vereinen

Unsere Gesellschaft wird bunter. Dies bringt eine Vielfalt an Lebensstilen und -planungen hervor, die sich auch auf das Vereinsleben auswirken. Die Mitglieder und Mitarbeitenden in Vereinen werden zunehmend mit abweichenden Normalitätsvorstellungen konfrontiert. Das wirft Fragen auf: Was ist eigentlich normal? Wer legt das fest? Wie ändern sich Normvorstellungen? Welche Auswirkungen kann das auf das Handeln haben? Um mit inneren und äußeren Widersprüchen und Fragen umgehen zu können, brauchen Haupt- und Ehrenamtliche Wissen um die Ursachen und Dimensionen von Vielfalt, interkulturelle Handlungskompetenz und einen Überbau, der Ihnen angemessenes Handeln im Umgang mit vielfältigen Menschen auch ermöglicht.

Seminarziele

Ziel des Seminars ist es, Hintergrundwissen für irritierende oder problematische Situationen zu vermitteln sowie diskriminierende Strukturen und deren Folgen aufzudecken. Zudem wird aufgezeigt, welche individuellen Haltungen und Herangehensweisen hilfreich für die erfolgreiche Arbeit mit vielfältigen Menschen sind. Vorhandene positive Praktiken und Erfahrungen werden gewürdigt und darauf aufbauend weitere Maßnahmen auf dem Weg zu inklusiven Kulturen, Leitlinien und Praxis erarbeitet. Dabei wird der Selbstreflexion besondere Bedeutung zugemessen.

Inhalte

Die konkreten Seminarinhalte werden im Vorfeld mit Ihnen anhand Ihrer konkreten Bedürfnisse abgestimmt. Hier eine mögliche Auswahl:

  • Grundbegriffe der interkulturellen Kommunikation, z.B. die Kulturgebundenheit unseres Wahrnehmens, Denkens und Handelns, der Umgang mit Fremdheit, Kulturschock, interkulturelle Kompetenz, Flucht und Asyl …
  • Die Dimensionen von Vielfalt – auch im eigenen Verein – und praktische Anregungen zu Ihrer Berücksichtigung im Vereinsalltag
  • Stereotype und Diskriminierungsformen
  • Gemeinsame Erarbeitung hilfreicher Haltungen und Handlungen in multikulturellen Settings

Methoden

Impulsreferate, Rollenspiele, Reflexionsrunden, Einzel-, Kleingruppen- und Plenumsarbeit, Fallarbeit, Filme, Fotoarbeit, Diskussionen, Übungen zur Selbsterfahrung. Sie erleben eine wissenschaftlich fundierte und praxisbezogene Fortbildung, jedoch keine, aus der Sie ohne die persönliche Auseinandersetzung mit sich selbst, mit Ihrer eigenen Prägung und mit Ihrem Arbeitsumfeld Lernerfolge erzielen werden.

Mitarbeitende in Verwaltungen

Unsere Gesellschaft wird bunter. Dies bringt eine Vielfalt an Lebensstilen und -planungen hervor, die sich auch auf das Verwaltungshandeln auswirken. Die Mitarbeitenden werden zunehmend mit abweichenden Normalitätsvorstellungen konfrontiert. Das wirft Fragen auf: Was ist eigentlich normal? Wer legt das fest? Wie ändern sich Normvorstellungen? Welche Auswirkungen kann das auf das professionelle Handeln haben? Und welche Grenzen gibt es? Um mit inneren und äußeren Widersprüchen und Fragen umgehen zu können, brauchen die Mitarbeitenden in Verwaltungen Wissen um die Ursachen und Dimensionen von Vielfalt, interkulturelle Handlungskompetenz und einen Überbau, der ihnen angemessenes Handeln im Umgang mit vielfältigen Menschen auch ermöglicht.

Seminarziele

Ziel des Seminars ist es, Hintergrundwissen für irritierende oder problematische Situationen im Behördenalltag aufzuzeigen und zu verdeutlichen, welche professionellen Haltungen und Herangehensweisen hilfreich für erfolgreiches Verwaltungshandeln sind. Vorhandene positive Praktiken und Erfahrungen werden gewürdigt und darauf aufbauend weitere Maßnahmen auf dem Weg zu inklusiven Kulturen, Leitlinien und Praxis erarbeitet. Dabei wird der Selbstreflexion besondere Bedeutung zugemessen.

Inhalte

Die konkreten Seminarinhalte werden im Vorfeld mit Ihnen anhand Ihrer konkreten Bedürfnisse abgestimmt. Hier eine mögliche Auswahl:

  • Grundbegriffe der interkulturellen Kommunikation, z.B. die Kulturgebundenheit unseres Wahrnehmens, Denkens und Handelns, der Umgang mit Fremdheit, Kulturschock, interkulturelle Kompetenz …
  • Die Dimensionen von Vielfalt – auch in der eigenen Verwaltung – und praktische Anregungen für den Arbeitsalltag
  • Reflektion der eigenen Kulturgebundenheit sowie des eigenen Strebens nach Plausibilität und Normalität sind Basis zur Entwicklung von Verständnis und Anerkennung für die Akkulturationsleistungen zugewanderter Menschen
  • Gemeinsame Erarbeitung hilfreicher Haltungen und Handlungen in multikulturellen Settings

Methoden

Impulsreferate, Rollenspiele, Reflexionsrunden, Einzel-, Kleingruppen- und Plenumsarbeit, Fallarbeit, Filme, Fotoarbeit, Diskussionen, Übungen zur Selbsterfahrung. Sie erleben eine wissenschaftlich fundierte und praxisbezogene Fortbildung, jedoch keine, aus der Sie ohne die persönliche Auseinandersetzung mit sich selbst, mit Ihrer eigenen Prägung und mit Ihrem Arbeitsumfeld Lernerfolge erzielen werden.

Mitarbeitende in Pflegeberufen

Die Lebensstile der Menschen und die Lebenswelten, in denen sie sich bewegen, werden vielfältiger. Individuelle und biographieorientierte Pflege- und Betreu-ungsdienstleistungen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Unterstützungs-bedürftige Ältere und kranke Menschen sind nicht immer in Deutschland geboren. Andererseits stammen zunehmend Fachkräfte in den Gesundheits- und Pflegeberufen aus Familien mit Migrationsgeschichte. Diese Vielfalt verändert Institutionen und die Anforderungen an professionelle Arbeit. Für eine zukunftsorientierte Gestaltung von Institutionen und Dienstleistungen sind interkulturelle und vielfaltsbewusste personale und organisationale Kompetenzen nötig.

Seminarziele

Ziel des Seminars ist es, Informationen, Arbeitshilfen und Inspiration an die Hand zu geben, um adäquat auf die unterschiedlichen Pflegeerwartungen und Pflege-bedarfe eingehen und kultur-sensible Ansätze in bestehende Konzepte integrieren zu können. Kenntnisse über unterschiedliche Kulturräume und Migrationsverläufe sind dazu eine wertvolle Basis, aber auch ein Gespür für und die adäquate Reaktion auf die individuelle (migrations-, kultur- und religions-bedingte) Unterschiedlichkeit von Pflegeerwartungen. Die soziale und kulturelle Vielfalt der Mitarbeitenden sowie die individuellen Ressourcen werden in den Blick genommen. Der Selbstreflexion wird im Seminar eine besondere Bedeutung zugemessen.

Inhalte

Die konkreten Seminarinhalte werden im Vorfeld mit Ihnen anhand Ihrer konkreten Bedürfnisse abgestimmt. Hier eine mögliche Auswahl:

  • Grundbegriffe der interkulturellen Kommunikation, z.B. die Kulturge-bundenheit unseres Wahrnehmens, Denkens und Handelns, der Umgang mit Fremdheit, Kulturschock, interkulturelle Kompetenz, Flucht und Asyl …
  • Die Dimensionen von Vielfalt und praktische Anregungen für Ihr Arbeitsfeld
  • Spezifische Pflegebedarfe und -erwartungen, Konzept der kultursensiblen Pflege
  • Umgang mit gängigen Vorurteilen und Widerständen, die einen interkulturellen Öffnungsprozess erschweren
  • Rolle der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Migrationshintergrund für die
    Alten- und Gesundheitspflege in der Migrationsgesellschaft

Methoden

Impulsreferate, Rollenspiele, Reflexionsrunden, Einzel-, Kleingruppen- und Plenumsarbeit, Fallarbeit, Filme, Fotoarbeit, Diskussionen, Übungen zur Selbsterfahrung. Sie erleben eine wissenschaftlich fundierte und praxisbezogene Fortbildung, jedoch keine, aus der Sie ohne die persönliche Auseinandersetzung mit sich selbst, mit Ihrer eigenen Prägung und mit Ihrem Arbeitsumfeld Lernerfolge erzielen werden.

Mitarbeitende von Beratungsdiensten

Unsere Gesellschaft wird bunter. Bunt ist schön, aber nicht einfach, wenn Menschen mit ihrem Anderssein mit den gesellschaftlichen Normalitätsvorstellungen kollidieren und im Umfeld nicht aufgefangen werden. Beratungsdienste sind mit Menschen konfrontiert, die vielfältige belastende Erfahrungen gemacht haben. Zunehmend kommen spezifische Erfahrungen aus Flucht und Traumatisierung, Diskriminierung, Intoleranz und Vorbehalten hinzu. Mitarbeitende in Beratungsdiensten brauchen ein Wissen um die Rahmenbedingungen von Flucht und Asyl sowie um die Mechanismen von Diskriminierung. Sie brauchen interkulturelle Handlungskompetenz und einen Überbau, der ihnen diskriminierungsfreies Handeln im eigenen Arbeitsfeld ermöglicht.

Seminarziele

Ziel des Seminars ist es, zum einen Hintergrundwissen für irritierende oder problematische Situationen in Ihrem Arbeitsalltag zu vermitteln. Zum anderen werden diskriminierende Strukturen und deren Folgen aufgedeckt. Anschließend wird aufgezeigt, welche professionellen Haltungen und Herangehensweisen hilfreich für die erfolgreiche Beratung mit vielfältigen Menschen sind. Vorhandene positive Praktiken und Erfahrungen werden gewürdigt und darauf aufbauend weitere Maßnahmen auf dem Weg zu inklusiven Kulturen, Leitlinien und Praxis erarbeitet. Dabei wird der Selbstreflexion besondere Bedeutung zugemessen.

Inhalte

  • Die konkreten Seminarinhalte werden im Vorfeld mit Ihnen anhand Ihrer konkreten Bedürfnisse abgestimmt. Hier eine mögliche Auswahl:
  • Grundbegriffe der interkulturellen Kommunikation, z.B. die Kulturgebundenheit unseres Wahrnehmens, Denkens und Handelns, der Umgang mit Fremdheit, Kulturschock, interkulturelle Kompetenz, Flucht und Asyl …
  • Aspekte, die dem gegenseitigen Respekt und gelingender Kommunikation während einer Beratung entgegenstehen
  • Die Dimensionen von Vielfalt – auch in der eigenen Beratungsstelle – und praktische Anregungen zur Berücksichtigung im Arbeitsalltag
  • Stereotype und Diskriminierungsformen
  • Gemeinsame Erarbeitung hilfreicher Haltungen und Handlungen in multikulturellen Settings

Methoden

Impulsreferate, Rollenspiele, Reflexionsrunden, Einzel-, Kleingruppen- und Plenumsarbeit, Fallarbeit, Filme, Fotoarbeit, Diskussionen, Übungen zur Selbsterfahrung. Sie erleben eine wissenschaftlich fundierte und praxisbezogene Fortbildung, jedoch keine, aus der Sie ohne die persönliche Auseinandersetzung mit sich selbst, mit Ihrer eigenen Prägung und mit Ihrem Arbeitsumfeld Lernerfolge erzielen werden.



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