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Kindergarten und Krippe "Kinderwelt am Frauenberg"

Kindergarten und Krippe "Kinderwelt am Frauenberg"

Unsere zentral gelegene Kindertageseinrichtung "Kinderwelt am Frauenberg" besuchen 235 Kinder im Alter von 3 Monaten bis zum Schuleintritt. In 5 Bereichen mit 13 Gruppen, dabei 1 Krippengruppe, werden die Kinder liebevoll betreut. Unsere tägliche Arbeit basiert auf dem Konzept der offenen Kindergartenpädagogik.

Die Einrichtung liegt am Südhang des Frauenberges und ist von einem schönen großen Außengelände umgeben. Trotz der zentrumsnahen Lage ist unser Haus abseits von verkehrsreichen Straßen. Sie können uns problemlos zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem privaten PKW erreichen. Vor der Einrichtung stehen ihnen Kurzzeitparkplätze zur Verfügung.

Anschrift

  • Kindergarten und Krippe "Kinderwelt am Frauenberg"
  • Am Frauenberg 22
  • 99734 Nordhausen
  • Thüringen
  • Deutschland
  • Telefon: 03631-902443
  • Fax: 03631-902445

Ansprechpartner

Karla Lutze
Karla Lutze

Karte

Öffnungszeiten

Mo06:00-19:00 Uhr
Di06:00-19:00 Uhr
Mi06:00-19:00 Uhr
Do06:00-19:00 Uhr
Fr06:00-19:00 Uhr
Außenansicht
Außenansicht
Kuschelecke
Kuschelecke
Kletterspinne auf der Freifläche
Kletterspinne auf der Freifläche

Konzeption

Unsere tägliche Arbeit basiert auf dem Konzept der offenen Kindergartenpädagogik.

Das Grundanliegen der offenen Kindergartenpädagogik ist es, Kinder nicht an bestehende Strukturen anzupassen, sondern die Strukturen an die Bedürfnisse der Kinder. Wir schaffen den Kindern Raum, Zeit, Stetigkeit, Ruhe und Ordnung im Lebensrhythmus und tragen somit zur gesunden Entwicklung und Leistungstätigkeit bei. Das selbstständig handelnde Kind steht bei uns mit seiner Kreativität, Phantasie und Neugier im Mittelpunkt.

Vom Kind aus zu denken bedeutet auch, es in seinem Entwicklungsprozess weder zu unter- noch zu überfordern. Dafür ist es notwendig, Kinder genau zu beobachten und von ihrem Stand der Entwicklung ausgehend passende pädagogische Angebote zu unterbreiten. Die Fähigkeit, eigene Fragen zu entwickeln und nach Antworten zu suchen, kann durch eine wertschätzende und ermutigende Atmosphäre unterstützt werden.

Das Spiel hat in unserem Kindergarten einen hohen Stellenwert. Die Kinder wählen frei ihre Spielinhalte und Spielideen. Selbstständig wählen sie die Spielorte und Spielbereiche, die jede für sich eine Vielzahl an Handlungs- und Entwicklungsmöglichkeiten bietet.

Entscheidend für das Konzept ist nicht, dass die Kinder alles tun können was sie wollen, sondern, dass sie wollen was sie tun. Hilfreich sind dabei das Einhalten von Regeln und Grenzen. Benötigen die Kinder bei ihrem Spielprozess Ergänzungen oder Unterstützung durch Angebote, stehen die Pädagogen hilfreich zur Seite.

Jedes Kind erhält zu Beginn seiner Kindergartenzeit eine Bildungs- und Lerngeschichtenmappe, in der regelmäßig Beobachtungen der Pädagogen aufgeschrieben werden, ohne es zu werten. Die Stärken und Interessen des Kindes werden dadurch erkannt und können besser gefördert werden. Daraus resultierend findet einmal im Jahr zwischen Eltern und Pädagogen ein Entwicklungsgespräch statt. 

Ein großer Schwerpunkt ist die Vorbereitung der Kinder auf die Schule. Intensiv arbeiten wir mit den Kindern daran, ihnen den Übergang in die Schule zu erleichtern. Die Kinder kommen schon frühzeitig mit Zahlen und Buchstaben, in den dafür eingerichteten Kinderbüros in Berührung.

Zwischen unserer Einrichtung und den Grundschulen der Stadt Nordhausen findet mit ihrem Kind, Ihnen, der Lehrerin und der Pädagogin ein Übergabegespräch statt. Grundlage dieses Gespräches ist die Abschlusslerngeschichte, welche die Pädagogin in Form eines Briefes geschrieben hat.

Räumlichkeiten

Unsere Kindertagesstätte ist in vier Kindergarten- und einen Krippenbereich unterteilt. Die Räumlichkeiten der einzelnen Bereiche liegen nahe beieinander und sind auf die offene Kindergartenpädagogik abgestimmt. Jeder der Kindergartenbereiche verfügt über mehrere Funktionsräume (Kreativwerkstatt, Rollenspielraum, Bauraum, Kinderbüro, Konstruktions- und Regelspielraum, Ruheraum) eine Kinderküche und zwei Sanitärräume. Außerdem ist in unserem Haus ein Sportraum, ein Experimentierraum, ein Bewegungsraum und ein Elterncafe vorhanden welche allen Bereichen frei zur Verfügung stehen.

Der Garten unserer Einrichtung bietet den Kindern zahlreiche Spiel- und Rückzugsmöglichkeiten. Es gibt den Sand- und Wiesenbereich sowie eine Wasserspielanlage, Hecken zum Versteckspielen, Schaukeln, Rutschen und verschiedene Klettermöglichkeiten. Um Roller, Fahrrad und Dreirad zu fahren eignen sich wunderbar die Pflasterwege. Eine 30m lange überdachte Terrasse wird für Sport und Spiel und zur Gestaltung von Festen und Feiern im Freien genutzt. Außerdem wird den Kindern die Möglichkeit geboten sich bei jedem Wetter an der frischen Luft auf zu halten.

Eingewöhnung

Die Eingewöhnungszeit ist sowohl für Ihr Kind, als auch für Sie als Eltern, aber auch für uns sehr wichtig. 

Der Verlauf des Übergangs von der Familie in die Kindertagesstätte, hat Konsequenzen für die weitere Entwicklung Ihres Kindes. Gelingt er, wird Ihr Kind  Bewältigungskompetenzen entwickeln, die es dann bei nachfolgenden Übergängen anwenden wird. (z.B. Übergang in die Schule).

Eine gelungene Eingewöhnung Ihres Kindes ist die Grundlage für eine harmonisch verlaufende Zeit in unserer Kindertagesstätte.

So unterstützen Sie Ihr Kind in der Phase der Eingewöhnung:

  • Suchen Sie sich ein gemütliches Eckchen im Gruppenraum und verhalten Sie sich grundsätzlich passiv.
  • Reagieren Sie auf Annäherung und Blickkontakt Ihres Kindes positiv – nehmen Sie jedoch von sich aus keinen Kontakt zum Kind auf
  • Drängen Sie ihr Kind nicht, sich von Ihnen zu entfernen oder etwas Bestimmtes zu tun.
  • Versuchen Sie sich nicht mit anderen Dingen und Kindern zu beschäftigen.
  • Wenn es zum Trennungsversuch kommt, verabschieden Sie sich von Ihrem Kind
  • SIE SPIELEN DEN SICHEREN HAFEN FÜR IHR KIND

Wichtig: In der Zeit der Eingewöhnung sollte Ihr Kind die Einrichtung möglichst nur halbtags besuchen.

Wir haben uns entschlossen nach dem Eingewöhnungsmodell von Prof. Kuno Beller zu arbeiten.

Grundphase: Die Mutter oder der Vater kommen mit dem Kind zusammen in die Einrichtung, sie bleiben ca. 1 Stunde zusammen im Gruppenraum. Danach nehmen Sie ihr Kind wieder mit nach Hause. In den ersten drei Tagen erfolgt KEIN Trennungsversuch!

Erster Trennungsversuch: Einige Minuten nach der Ankunft im Gruppenraum verabschiedet sich die Mutter /der Vater vom Kind. Sie verlassen den Raum und bleiben in der Nähe.

Stabilisierungsphase: Je nachdem wie das Kind die ersten Trennungsversuche verkraftet, wird sich dann für eine kürzere oder längere Eingewöhnungszeit entschieden.

Eingewöhnungszeit: Die Zeiträume ohne Mutter/Vater in der Gruppe werden vergrößert. Mutter/Vater bleibt in der Einrichtung. (ca. 6 Tage)

Schlussphase: Die Mutter / der Vater hält sich nicht mehr in der Einrichtung auf, ist jedoch jederzeit erreichbar, falls die Tragfähigkeit der neuen Beziehung zur Erzieherin noch nicht ausreicht, um das Kind in besonderen Fällen aufzufangen.

Versorgung

Die Versorgung mit Mittagessen und Vesper erfolgt durch die vereinseigene Küche. Das schmackhafte, abwechslungsreiche und nahrhafte Essen wird von den Kindern sehr gut angenommen. Verschiedene Getränke werden rund um die Uhr angeboten. Sie benötigen keine Frühstückstaschen von zu Hause, denn es steht den Kindern ein reichhaltiges Frühstücksangebot in der Einrichtung zur Verfügung. Die Kinder haben die Möglichkeit sich ihr Frühstück selbst zu zubereiten und zu entscheiden was und wie viel sie essen möchten.

Tagesablauf

6:00 Uhr Öffnung der Kindertagesstätte
6:00-6:30 Uhr Begrüßung der Kinder im Frühdienst im Elterncafe
6:30-7:30 Uhr Öffnung der Bereiche, Begrüßung der
nun kommenden Kinder, Freispiel
Vorbereitung des Frühstücks
7:30-8:00 Uhr erste Frühstücksrunde
8:00-8:30 Uhr zweite Frühstücksrunde
9:00 Uhr Morgenkreis, Angebote, Projekte, Freispiel
Spaziergang, Ausflüge und Erkundungen
11:00-11:30 Uhr Mittagessen der jüngeren Kinder
11:30-12:00 Uhr Mittagessen der älteren Kinder
12:00 Uhr Mittagsruhe (die Kinder dürfen,
wenn sie nicht schlafen eher aufstehen)
14:00 Uhr Aufstehen, anschließend Vesper
und Freispiel
17:00 Uhr Spätdienst (die Kinder aus allen
Bereichen treffen sich im Elterncafe)
19:00 Uhr Schließung der Kindertagesstätte

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