• Deutsch

Integrativer Kindergarten "Ida-Vogeler-Seele"

Integrativer Kindergarten "Ida-Vogeler-Seele"

Unsere integrative Kindertageseinrichtung „Ida-Vogeler-Seele“ wurde nach der ersten Kindergärtnerin der Welt, welche mit Friedrich Fröbel zusammenarbeitete, benannt.

Unser Haus befindet sich in der Unterstadt Nordhausens in der Nähe vom Bahnhof und ist mit öffentlichen und eigenen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Unser weitläufiger und wunderschön gestalteter Garten bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten zum Spielen, Entdecken und Bewegen.

In unserer Einrichtung werden 63 Kinder im Alter von 2 Jahren bis zum Schuleintritt in 4 altersgemischten Gruppen betreut. In 3 Gruppen werden jeweils 4 Kinder mit und 11 Kinder ohne Behinderung aufgenommen.

Integration ist für uns ein lebendiger, unabschliessbarer Prozess. Wir gehen von dem Grundgedanken aus: „Weil wir verschieden sind, sind wir alle gleich“, denn nur die Vielfalt macht das Zusammensein interessant und reich. Die Erfahrung des Andersseins als das eigene Ich, ist für uns die Basis für die Anerkennung des Verschiedenseins.

Die therapeutische Förderung  der Kinder mit Behinderung kann durch externe Therapeuten, innerhalb der Öffnungszeiten, abgesichert werden. Folgende Therapierichtungen sind in unserer Einrichtung möglich: Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie.

Anschrift

Ansprechpartner

Tobias Erlmeier
Tobias Erlmeier

Karte

Öffnungszeiten

Mo06:00-17:00 Uhr
Di06:00-17:00 Uhr
Mi06:00-17:00 Uhr
Do06:00-17:00 Uhr
Fr06:00-17:00 Uhr
Außenansicht Kindergarten/Krippe
Unser Haus
Spielgeräte im Außengelände
Freude am gemeinsamen Spiel
Kinderarbeiten
kleine Baumeister

Konzeption

„Es ist normal, verschieden zu sein“

Integration ist für uns ein sich immer verändernder Prozess aus dem sich keine bestimmte Didaktik ableiten lässt. Wir können nicht einfach eine Methode kopieren, wir müssen unsere eigene Pädagogik entwickeln.

Jedes neue Gruppenmitglied bringt sein eigenes Ich, seine Persönlichkeit mit all seinen Stärken und Schwächen in die Gruppe ein und beeinflusst so das Gruppengeschehen.

Aber nicht nur neue Personen verändern die Arbeit in der Gruppe. Die Kinder werden älter, machen Fortschritte, die Pädagogen probieren etwas Neues aus, sammeln Erfahrungen und gewinnen Einsichten.

In unserer täglichen Arbeit finden sich Lernmethoden von Friedrich Fröbel und Maria Montessori wieder. “Bei der Erziehung muss man etwas aus dem Menschen herausbringen und nicht in ihn hinein.”— Friedrich Fröbel“ sowie „Hilf mir es selbst zu tun“ – Maria Montessori, sind weitere Grundgedanken unserer täglichen Arbeit.

Obwohl die Integration den Schwerpunkt unserer Arbeit darstellt, ist der Thüringer Bildungsplan Grundlage und Orientierung für unser pädagogisches Handeln.

Das pädagogische Team des Integrativen Kindergartens besteht aus pädagogischen Fachkräften, Heilerziehungspflegern, Montessori- u. Fröbelpädagoginnen sowie einer Logopädin. 

Um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden, nutzen wir die Kooperation mit unterschiedlichen Institutionen, als ergänzende Angebote und Hilfen für die Kinder.

Seit 2008 tragen wir das Qualitätssiegel „Bewegungsfreundlicher Kindergarten“, seit dem Jahr 2011 nehmen wir an der Bundesinitiative „Frühe Chancen: Schwerpunkt Kitas -Sprache und Integration“ teil.

Räumlichkeiten

Unser Haus ist barrierefrei. Um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden, haben wir 4 großzügig angelegte Gruppenräume geschaffen. Diese werden individuell gestaltet und können sich immer wieder verändern, um auf die  besonderen Bedürfnisse der Kinder einzugehen, neue Spielanreize zu geben und die Aufmerksamkeit der Kinder auf andere Spielbereiche zu lenken. Ein großer Turnraum, Musikraum, Montessori- und Sprachraum sowie ein Mehrzweckraum (mit einer Kinderküche, Kreativbereich, Hängematte und großem Bällchenbad), bieten die Möglichkeit sich aus dem Gruppengeschehen zurückzuziehen, Kleingruppen- und Einzelarbeiten anzubieten. Desweiteren stehen den Kindern ein großer Waschraum und 2 Garderoben zur Verfügung.

In unserem gestalteten, naturnahen Spielgelände finden alle Kinder ganzheitliche Bewegungsanreize. Große alte Bäume, Hügel, Weidentunnel, verschiedene Ebenen und Spielgeräte regen zum Spielen und Bewegen, Entdecken und Forschen, Beobachten und Experimentieren an.  Eine Obstinsel und Naschhecke lädt die Kinder nicht nur ein die  Früchte zu ernten, sondern macht die Natur im Wandel der Zeit für die Kinder erlebbar. Der Garten ist so gestaltet, dass er für Kinder mit und ohne Behinderung die vielfältigsten Erfahrungs-, Lern- und Entwicklungsräume bietet.

Einmal in der Woche findet im Turnraum die musikalische Früherziehung statt, desweiterem nutzen wir nahegelegene Turnhallen für den Vorschulsport und für das präventive Bewegungsprogramm „Rote Schuhe“.

Eingewöhnung

Die Eingewöhnungszeit ist sowohl für Ihr Kind, als auch für Sie als Eltern, aber auch für uns sehr wichtig. 

Der Verlauf des Übergangs von der Familie in die Kindertagesstätte, hat Konsequenzen für die weitere Entwicklung Ihres Kindes. Gelingt er, wird Ihr Kind  Bewältigungskompetenzen entwickeln, die es dann bei nachfolgenden Übergängen anwenden wird. (z.B. Übergang in die Schule).

Eine gelungene Eingewöhnung Ihres Kindes ist die Grundlage für eine harmonisch verlaufende Zeit in unserer Kindertagesstätte.

So unterstützen Sie Ihr Kind in der Phase der Eingewöhnung:

  • Suchen Sie sich ein gemütliches Eckchen im Gruppenraum und verhalten Sie sich grundsätzlich passiv.
  • Reagieren Sie auf Annäherung und Blickkontakt Ihres Kindes positiv – nehmen Sie jedoch von sich aus keinen Kontakt zum Kind auf
  • Drängen Sie ihr Kind nicht, sich von Ihnen zu entfernen oder etwas Bestimmtes zu tun.
  • Versuchen Sie sich nicht mit anderen Dingen und Kindern zu beschäftigen.
  • Wenn es zum Trennungsversuch kommt, verabschieden Sie sich von Ihrem Kind
  • SIE SPIELEN DEN SICHEREN HAFEN FÜR IHR KIND

Wichtig: In der Zeit der Eingewöhnung sollte Ihr Kind die Einrichtung möglichst nur halbtags besuchen.

Wir haben uns entschlossen nach dem Eingewöhnungsmodell von Prof. Kuno Beller zu arbeiten.

Grundphase: Die Mutter oder der Vater kommen mit dem Kind zusammen in die Einrichtung, sie bleiben ca. 1 Stunde zusammen im Gruppenraum. Danach nehmen Sie ihr Kind wieder mit nach Hause. In den ersten drei Tagen erfolgt KEIN Trennungsversuch!

Erster Trennungsversuch: Einige Minuten nach der Ankunft im Gruppenraum verabschiedet sich die Mutter /der Vater vom Kind. Sie verlassen den Raum und bleiben in der Nähe.

Stabilisierungsphase: Je nachdem wie das Kind die ersten Trennungsversuche verkraftet, wird sich dann für eine kürzere oder längere Eingewöhnungszeit entschieden.

Eingewöhnungszeit: Die Zeiträume ohne Mutter/Vater in der Gruppe werden vergrößert. Mutter/Vater bleibt in der Einrichtung. (ca. 6 Tage)

Schlussphase: Die Mutter / der Vater hält sich nicht mehr in der Einrichtung auf, ist jedoch jederzeit erreichbar, falls die Tragfähigkeit der neuen Beziehung zur Erzieherin noch nicht ausreicht, um das Kind in besonderen Fällen aufzufangen.

Versorgung

Wir erhalten von der Menümanufaktur der Lift gGmbH unsere Mittags- und Vesperversorgung, seit Juni 2010 besteht ein Partnerschaftsvertrag mit diesem Verein.

Es steht uns eine Auswahl an schmackhaften Mahlzeiten zur Verfügung. Bei der Zubereitung wird auf gesunde Zutaten, frische Zubereitung, sowie der Verzicht auf die Verwendung von Konservierungsstoffen und Geschmacksverstärkern geachtet. Es ist möglich, gesundheitliche Bedürfnisse und religiöse Aspekte zu berücksichtigen. Es stehen den Kindern unterschiedliche Getränke am Tag zur Auswahl. Am Vormittag wird eine kleine Obst- und Gemüsemahlzeit gereicht.

Tagesablauf

06:00 Uhr Öffnung des Kindergartens
06:00-07:30 Uhr gruppenübergreifendes Spiel
07:30-08:30 Uhr Frühstück, Körper- und Zahnpflege
08:30-9:30 Uhr Selbstbestimmtes Spiel, Förderangebote
für Integrationskinder, Schulvorbereitung
09:30 Uhr Trinkpause
09:45 Uhr ausgewählte Angebote und Projekte
in den einzelnen Gruppen der Kinder,
anschließend Aufenthalt im Freien
11:00-12:00 Uhr Mittagessen, Körperpflege, Vorbereitung
zur Mittagsruhe
12:00-14:00 Uhr Mittagsruhe
14:30-15:00 Uhr Vesper, Körperpflege
bis 17:00 Uhr gruppenübergreifendes Spiel,
Freispiel im Garten

Kontaktformular

Einrichtungen