Einen herzlichen Dank an unsere „Leseoma“
Jeden Mittwochnachmittag kommt Frau Paul in unsere Klasse in die Freie Schule „Am Park“ des Heilpädagogischen Zentrums Wülfingerode. Zu ihrer Lieblingsbeschäftigung zählt das Lesen. Schon als Kind hat sie in jeder freien Minute gelesen, oft mit der Taschenlampe im Bett und darum nicht nur zur Freude ihrer Eltern. Als sie später als Bibliothekarin arbeiten durfte, konnte sie Beruf und Hobby gut verbinden. Besonders gern half sie Kindern bei der Auswahl der Bücher für die Hausaufgaben. Und es wurde viel gelesen, denn Internet als Freizeitbeschäftigung und zum Wissenserwerb gab es damals noch nicht.
Die Freude am Lesen kommt, wenn man das Lesen beherrscht und vom Inhalt eines Buches gefesselt wird, so dass man Raum und Zeit vergisst. Jeder Leser weiß, was wir meinen.
Das Lesen wird in der ersten Klasse erlernt. Aller Anfang ist schwer, aber schnell vergessen, wenn man richtig lesen kann. Das tägliche Lesetraining gehört deshalb zum „Tagesplan“ in der Schuleingangsphase der Freien Schule „Am Park“ des Heilpädagogischen Zentrums Wülfingerode. Drei Schüler unserer Klasse lesen schon sehr ausdrucksvoll Geschichten vor und erlesen sich ihre Lernaufgaben selbstständig. Den anderen Kindern fällt das Lesen noch schwer. Sie müssen fleißig üben.
Deshalb freuen wir uns sehr, wenn Frau Paul zum Lesetraining kommt und mit jedem Kind das laute und ausdrucksvolle Lesen einzeln und geduldig übt. Der aufmerksamen und kritischen „Leseoma“ lesen die Schüler gern ihre Silben, ihre Wörter, ihre Lesetexte oder ihre Kinderbücher vor. Lob, Anerkennung und ehrliche Kritik erhält jeder „kleine Leser“ im Auswertungsgespräch.
Wir danken unserer „Leseoma“ und wünschen uns noch viel gemeinsame Lesezeit.
Die Schüler/innen der Schuleingangsphase 2
21.11.2009
Kinder-, Jugend- und Familienzentrum Dresden
Erfahrungsbericht von Janina Aderhold
Ich engagierte mich vom 01.04. bis 30.09.2009 im Kinder-, Jugend- und Familienzentrum Tanneberger Weg 22 in Dresden ehrenamtlich. Während dieser Zeit lernte ich die Kinder, Jugendlichen und Familien, die die Angebote und Projekte nutzen, kennen und verbrachte mit ihnen meine Nachmittage. Ich versuchte ihnen die Zeit im KJFZ erlebnisreich und sinnvoll zu gestalten, indem ich mich mit ihnen vielfältig beschäftigte. Allerdings wurde nicht nur der Nachmittag der Kinder verschönert, sondern auch meiner.
Hauptsächlich betreute ich die Kids des Kinderbereichs, im Alter von 6 bis 17 Jahren. Neben sportlichen Aktivitäten wie Fußball, Tischtennis oder anderen Aktionen auf dem Spielplatz, beschäftigten wir uns auch mit Brettspielen oder Lego, was den Kindern und mir sehr viel Spaß bereitete. An einigen Tagen wurden Back- und Kochkurse angeboten, bei denen wir mit den Teilnehmern kreativ in der Küche tätig waren. Außerdem nahm ich an Ausflügen, wie z.B. nach Moritzburg zum Hochseilgarten und ins Felsenlabyrinth in der Sächsischen Schweiz mit anschließender Übernachtung auf einem Naturhof teil. Auch kleinere Ausflüge, wie Baden gehen, Spielplätze besuchen oder zum Minigolfen waren dabei. Die Kinder und ich wurden in der Kerzen- und Seifenwerkstatt aktiv kreativ. Während der Ferien wurden sogenannte „Tannenächte“ angeboten, in denen die Kinder und Jugendlichen in der Einrichtung übernachteten, Filme schauten, Spiele spielten und unglaublich viel Spaß hatten.
Die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen hat mir sehr viel Freude bereitet. Ich werde die Zeit immer im Gedächnis behalten und kann nur empfehlen in dem KJFZ ehrenamtlich tätig zu sein, da sowohl die Arbeit mit den Kindern als auch mit den Mitarbeitern des Hauses wunderschön war.











